"Habe alles versucht!"

Ehrentitel und Familien-Drama für Wolfgang Ambros

Mann im Anzug spricht am Rednerpult vor einer Wand mit Niederösterreich-Logos.
© Thomas Zeidler
Am Mittwoch wird Wolfgang Ambros vom Bundespräsidenten der Ehrentitel "Professor" verliehen. Eine familiäre Feier, bei der seine Zwillinge fehlen. "Ich habe seit Jahren keinen Kontakt mehr!"
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2015 erhielt er das "Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich". Im April gab’s das "Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich" und jetzt darf sich Wolfgang Ambros auch über den Titel "Professor" freuen. Mittwoch Nachmittag wird ihm dieser Ehrentitel von Bundespräsident Alexander Van der Bellen verliehen. Eine Würdigung für das "lebenslange künstlerische Schaffen und seinen prägenden Einfluss auf die heimische Musiklandschaft". Nicht das erste Aufeinandertreffen: Schon im Juni 2022 hatte der Bundespräsident dem Austropop-Kaiser persönlich zum 50-jährigen Bühnenjubiläum gratuliert.

Zwei ältere Männer stehen nebeneinander in einem Raum, einer hält einen Gehstock.
Bundespräsident Alexander van der Bellen gratulierte Ambros schon zum 50. Bühnenjubiläum. © Präsidentschaftskanzlei/Peter Le

Gewürdigt wird Ambros im kleinen Rahmen an der Seite von Ehefrau Uta, Sohn Matthias und Wegbegleitern wie Joesi Prokopetz oder der Fiaker Familie Rieger. Die beiden 16-jährigen Zwillinge Rosalie und Sebastian sind jedoch nicht dabei, denn zu denen gibt es seit der Trennung von der damaligen Lebensgefährtin Anne Reger (2013) keinen Kontakt mehr. "Ich habe gelernt, mit der Situation zu leben," schüttet Ambros dazu in der der deutschen Illustrierten "Bunte" sein Herz aus. Im oe24-Interview lässt er noch tiefer in sein gebrochenes Herz blicken: "Ich weiß nicht wirklich wo sie sind. Ich habe lange Zeit alles versucht, aber das wurde mir auf böseste Weise immer wieder verwehrt! Ich habe seit Jahren keinen Kontakt mehr!"

Ein Mann und eine Frau sitzen entspannt auf einem Boot vor bewaldeter Küste bei Sonnenuntergang.
Ex-Lebensgefährtin Anne Reger verwehrt Wolfgang Ambros den Kontakt zu seinen Zwillingen. © Zeidler
Zwei ältere Menschen lächeln an einem Stehtisch bei einer Veranstaltung mit weiteren Gästen.
Mit seiner Uta ist Ambros seit 2017 glücklich verheiratet. © Thomas Zeidler

Doch jetzt gibt es einen kleinen Hoffnungs-Schimmer: Vor Kurzem habe Ambros erfahren, dass sein Sohn ihn gerne sehen würde. "Wenn er eines Tages vor meiner Tür steht und mich besuchen möchte, wird er mit offenen Armen empfangen werden."

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