Deutschdefizite
FPÖ-Landbauer: "Niederösterreich darf nicht Wien werden!"
Das rote Wien hingegen ist mit 38,1 Prozent trauriger Spitzenreiter – ein Armutszeugnis für eine krachend gescheiterte Asyl- und Integrationspolitik", wettert der LH-Stellvertreter angesichts der aktuellen Zahlen "Schule und Integration" des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF).
Empörung über Sprachdefizite
Was Landbauer besonders in Rage bringt: Jeder zweite Schüler in Wien verwendet eine nicht deutsche Umgangssprache. Noch dramatischer – jeder fünfte Wiener Volksschüler kann dem Regelunterricht wegen mangelnder Sprachkenntnisse gar nicht folgen und muss als außerordentlicher Schüler geführt werden (NÖ: 6,8 Prozent).
Doch auch in den niederösterreichischen Ballungszentren brennt für den Landesparteiobmann der Hut: In St. Pölten werden 16,3 Prozent der Volksschüler außerordentlich geführt, in Wr. Neustadt sind es 14,7 Prozent – beide Städte damit im bundesweiten Spitzenfeld der Problemzonen.
"Wenn in St. Pölten jedes sechste und in Wiener Neustadt fast jedes siebente Volksschulkind dem Unterricht sprachlich nicht regulär folgen kann, dann brennt der Hut lichterloh. Unsere Lehrer und Kinder zahlen die Zeche für die katastrophale Einwanderungs- und Bildungspolitik der Bundesregierung", poltert Landbauer.
Scharfe Kritik an religiöser Verschiebung
Mit Nachdruck verweist Landbauer auf eine weitere alarmierende Entwicklung: An öffentlichen Wiener Pflichtschulen sind muslimische Schüler mit 42 Prozent längst die größte Glaubensgruppe, Christen kommen nur noch auf 32,5 Prozent.
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Klare Kampfansage
"NÖ darf nicht Wien werden!", stellt Landbauer unmissverständlich klar. "Wir tun mit Sachleistungskarte, zusätzlicher Meldepflicht, Integrationskodex und Aktionsplan gegen den radikalen Islam alles, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, die durch die fahrlässige Politik der Bundesregierung befeuert wird. Unsere Landsleute dürfen sich zu Recht erwarten, dass Zuwanderer unsere abendländische Kultur akzeptieren. Wer dazu nicht bereit ist, dem sage ich in aller Deutlichkeit: Niemand ist gezwungen, in Niederösterreich zu bleiben."
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