Absage
Überraschender Verstappen-Knall in der Formel 1
Noch vor wenigen Monaten galt ein Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes als eines der heißesten Gerüchte im Fahrerlager. Doch nach dem Grand Prix von Monaco scheint sich die Situation grundlegend verändert zu haben. Der Grund trägt einen Namen: Kimi Antonelli.
Der erst 19-jährige Italiener dominiert die aktuelle Saison fast nach Belieben. Mit seinem Sieg in Monaco feierte Antonelli bereits seinen fünften Grand-Prix-Erfolg in Serie und baute seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft auf 66 Punkte aus. Damit steuert das Mercedes-Talent auf eine historische Saison zu und könnte als jüngster Weltmeister der Formel-1-Geschichte in die Rekordbücher eingehen.
Während Antonelli im Fürstentum einen weiteren Triumph bejubelte, erlebte Verstappen einen bitteren Nachmittag. Der Niederländer schied nach technischen Problemen bereits in der ersten Runde aus. Sein Red Bull war beim Start praktisch chancenlos, ehe das Rennen für den viermaligen Weltmeister vorzeitig beendet war.
Klartext-Ansage
Besonders bemerkenswert sind die Aussagen von Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Nach dem Rennen stellte sich der Österreicher demonstrativ hinter seine aktuellen Fahrer. Laut Medienberichten erklärte Wolff: "Ich kann mir keine bessere Fahrerpaarung vorstellen, als die, die wir aktuell haben." Damit stärkte er sowohl Antonelli als auch George Russell den Rücken und dämpfte gleichzeitig Spekulationen über einen möglichen Verstappen-Transfer.
Tatsächlich spricht derzeit vieles dafür, dass Mercedes keinen Handlungsbedarf sieht. Antonelli entwickelt sich zum neuen Superstar der Königsklasse, während Russell trotz einer schwierigen Phase weiterhin als wichtiger Bestandteil des Teams gilt. Wolff betonte zuletzt mehrfach, dass er großes Vertrauen in beide Fahrer habe.
Auch bei den anderen Topteams scheint die Tür für Verstappen derzeit nur einen Spalt offen zu stehen. Bei Scuderia Ferrari verfügen sowohl Charles Leclerc als auch Lewis Hamilton über langfristige Perspektiven. Hamilton betonte nach seinem zweiten Platz in Monaco, dass er noch lange nicht ans Karriereende denke. Gleichzeitig scheint sich der Rekordweltmeister nach anfänglichen Schwierigkeiten bei Ferrari immer wohler zu fühlen.
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Wenig Optionen
Auch bei McLaren Racing sind die Cockpits mit Lando Norris und Oscar Piastri langfristig besetzt. Beide gelten als zentrale Bausteine der Zukunftsplanung des Teams.
Für Verstappen bleibt die Situation dennoch spannend. Medienberichten zufolge enthält sein Vertrag bei Red Bull Racing eine leistungsabhängige Ausstiegsklausel. Sollte er zur Sommerpause nicht die erforderliche Platzierung in der Weltmeisterschaft erreichen, könnte ein Wechsel theoretisch möglich werden.
Doch selbst wenn diese Klausel greift, stellt sich zunehmend die Frage, wohin der Niederländer überhaupt wechseln könnte. Denn während Verstappen weiterhin als einer der besten Fahrer der Welt gilt, hat der kometenhafte Aufstieg Antonellis die Kräfteverhältnisse auf dem Fahrermarkt deutlich verändert.
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