Drama um 26-Jährige
Bergsteigerin nach Hilferufen gefunden - dann starb sie im Spital
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Tirol. Die Frau, deren Identität zunächst nicht feststand, war im Bereich der sogenannten "Platte" zu Sturz gekommen und mehrere Meter über steiles, felsiges Gelände in die Tiefe gefallen. Dann blieb die Bergsteigerin - die als 26-jährige Holländerin identifiziert werden konnte - in einer Schotterrinne am Fuße der "Platte" schwer verletzt liegen.
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Zwei Alpinisten, ein Deutscher und ein Italiener, hörten die Hilferufe der Verunfallten, berichtete die Polizei am Montag. Da sie diese nicht zuordnen konnten, setzten sie einen Notruf ab. Ein weiterer deutscher Bergsteiger fand die Frau dann während des Abstiegs in der Schotterrinne auf. Er leistete Erste Hilfe und setzte ebenfalls einen Notruf ab. Die Alpinistin war bei Bewusstsein und ansprechbar. Sie wurde aufgrund des schwierigen Geländes von der Besatzung des Notarzthubschraubers "Martin 2" mittels "Crashbergung" geborgen und an einem Zwischenlandeplatz versorgt. Während des Transportes in die Innsbrucker Klinik musste sie reanimiert werden. Im Krankenhaus verstarb sie dann.
Die Bergsteigerin war nach Angaben der Exekutive mit dem Fahrrad ins Verwalltal gefahren und über den schwarz markierten Normalweg zum Gipfel gewandert. Diesen erreichte sie gegen 11.00 Uhr.
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