Kultige Gelände-Ikone
Alle Infos vom neuen Suzuki Jimny
Einige Wochen nachdem Suzuki erste Informationen und Fotos vom völlig neu entwickelten Jimny veröffentlicht haben, wurden nun weitere Details über die kleine Offroad-Ikone veröffentlicht. Diese untermauern den ersten Eindruck, dass sich der Jimny völlig treu geblieben ist. Die „G-Klasse des kleinen Mannes“ ist nach wie vor ein lupenreiner Geländegänger, darf sich nun aber zusätzlich über moderne Technik freuen.
Design
Der extrem kantige Look steht dem gerade einmal 3,64 Meter langen Jimny auch in der mittlerweile vierten Generation bestens und hebt ihn optisch deutlich von den „weichgespülten“ SUVs ab. Mit der optionalen Zweifarbenlackierung wirkt der Dreitürer besonders cool. Außen erinnert er mit seinen Rundscheinwerfern, den ausgestellten Radhäusern, der beeindruckenden Bodenfreiheit und dem wie mit dem Lineal gezogenen Design nicht nur an die G-Klasse sondern auch an den Jeep Wrangler, der in diesem Jahr ebenfalls neu aufgelegt wird. Steilere A-Säulen und die flache „Clamshell“-Motorhaube verbessern die Sicht nach vorne. Seitlich stechen die dunklen 15-Zoll-Leichtmetallfelgen ins Auge. Am Heck setzt sich der kantige Look fort. Zudem gibt es ein auf der Tür aufgesetztes Reserverad. Die im Stoßfänger sitzenden Rückleuchten verfügen über eine markante Grafik. Der Kofferraum bietet mit bis zu 377 Litern nun um 53 Liter mehr Stauraum. Die Rücksitzlehnen können im Verhältnis 50:50 umgeklappt werden.
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Antrieb
Hinter dem schwarzen Kühlergrill verrichtet ein 1.5-Liter-Benzinmotor seinen Dienst. Dieser ist etwas stärker und sparsamer als beim Vorgänger. Der 102 PS starke Vierzylinder-Benziner ist um 15 Prozent leichter und verfügt über ein höheres Drehmoment (130 statt 110 Nm) bei niedrigeren Drehzahlen. Somit ist er laut Suzuki bestens für niedertouriges Fahren im unwegsamen Gelände geeignet. Neben einer manuellen 5-Gang-Schaltung bieten die Japaner auch eine Viergang-Automatik an. Am wichtigsten sind jedoch die vier grundlegenden Merkmale eines echten Offroaders: Dank Leiterrahmen, „drei Winkel“, 3-Lenker-Starrachsenaufhängung mit Schraubenfedern und zuschaltbarem Allradantrieb mit Untersetzungsgetriebe, ist er für alle Geländeanforderungen gerüstet. Zur Bewältigung steiler Anstiege und Überwindungen von Hindernissen unterstützen ein Böschungswinkel von vorne 37 Grad und hinten 49 Grad, ein Rampenwinkel von 28 Grad und das bewährte "Allgrip Pro" Allradsytem.
Innenraum
Wie beim Vitara und beim Ignis gibt es im Cockpit auch hier auf Wunsch einen großen 7-Zoll-Touchscreen, der oberhalb der Mittelkonsole thront. Über ihn lassen sich das Infotainment und die integrierten Smartphones (Apple CarPlay und Android Auto) steuern. Hinter dem kreisrunden Multifunktions-Lenkrad gibt es analoge Rundinstrumente, zwischen denen ein Info-Display sitzt. Die serienmäßige Klimaanlage wird über große Drehregler gesteuert. Ein Tempomat und ein Notbremsassistent sind künftig ebenfalls immer mit dabei. Mit Hilfe einer Kamera erkennt der Jimny auch Verkehrszeichen, die im Multifunktions-Display angezeigt werden. Wichtig für Fahrten abseits befestigter Straßen: Sämtliche Elemente rund um den Fahrer und Beifahrer sind für diesen Einsatz konzipiert. Dazu zählen u.a. kratzfeste und schmutzabweisende gekörnte Oberflächen sowie Griffe und Schalter, die auch mit Handschuhen bedient werden können.
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Verfügbarkeit
Die Markteinführung in Österreich ist für Anfang Oktober 2018 vorgesehen. Preise stehen noch nicht fest. Der heimische Suzuki-Chef Helmut Pletzer freut sich jedenfalls schon auf den Marktstart: „Mit dem neuen Jimny bringen wir einen modernen, zukunftsweisenden Offroader auf den Markt. Er ist der unschlagbare Star unter den Geländewagen, der die Erfolgsära seiner Vorgänger fortsetzen wird,“ so der Managing Director von Suzuki Austria.
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