Racer mit Straßenzulassung
Aston Martin bringt den Vantage AMR
Einige Monate nachdem Aston Martin den DB11 AMR von der Leine gelassen hat, folgt nun ein weiteres Modell mit dem verheißungsvollen Namenszusatz „Aston Martin Racing“. Konkret handelt es sich dabei um den kleine Bruder des DB11 – den Vantage.
Performance
Obwohl die Leistung beim Vantage AMR im Vergleich zum Serienmodell nicht erhöht wird, soll er deutlich agiler, schneller und wendiger sein. Die Fahrleistungen sind jedenfalls über jeden Zweifel erhaben. Der von AMG zugelieferte 4,0-Liter-V8-Twin-Turbo mit 510 PS und 625 Nm Drehmoment beschleunigt den flachen Briten in exakt vier Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 315 km/h. Für die Kraftverteilung an die Hinterräder zeigt sich beim Vantage AMR ein vom Motorsport inspiriertes, manuelles (!) 7-Gang-Getriebe mit einem „Dog-Leg“-Layout verantwortlich. Deshalb verfügt der Sportwagen auch über ein drittes Pedal. Die Gänge werden über einen Schalthebel mit handgenähtem Leder eingelegt. Besonders cool: Der erste Gang sitzt wie bei älteren Sportwagen unten links. Damit die Gänge auch auf der Rennstrecke geschmeidig durch die Schaltgassen flutschen, hat Aston Martin ein zuschaltbares AMshift-System verbaut. Dieses überwacht laufend das Zusammenspiel von Kupplung, Fahrstufe und Kardanwellen-Sensoren. Dadurch ermöglicht es ein Hochschalten bei Vollgas sowie eine möglichst geringe Zugkraftunterbrechung.
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Farbenfrohes Leichtgewicht
Am dynamischeren Handling ist vor allem der Gewichtsverlust von satten 95 Kilogramm verantwortlich. Die meiste Ersparnis bringen das manuelle Getriebe, das im Vergleich zur 8-Gang-Automatik ein wahres Leichtgewicht ist, und die serienmäßige Karbon-Keramik-Bremsanlage. Zudem hat Aston Martin für den Vantage AMR exklusive Lackierungen aufgelegt. Der nachgeschärfte Sportwagen ist in den Farbschemen Sabiro Blue, Onyx Black, China Grey oder White Stone erhältlich. Absolutes Highlight ist jedoch die Lackierung in den Farben Stirling Green und Lime (siehe Fotos und Video). Diese Variante hört auf die Bezeichnung „Vantage 59“, erinnert an den Triumph von Aston Martin bei den 24 Stunden von Le Mans im Jahr 1959 (mit dem DBR1) und ist auf 59 Stück limitiert. Die Farbe Lime und eine "59"-Prägung finden sich auch im Innenraum wieder.
Verfügbarkeit
Apropos Limitierung: Vom Vantage AMR wird es insgesamt nur 200 Stück geben. Diese werden nach dem „First-Come-First-Serve“-Prinzip verkauft. Interessenten sollten jedenfalls schnell sein und über ein gut gefülltes Bankkonto verfügen. In Großbritannien werden für den limitierten Boliden mindestens 164.995 Pfund fällig, in Österreich wird der Vantage AMR rund 250.000 Euro kosten.
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