Den Kinderschuhen entwachsen
Der neue Ford Fiesta im Test
Früher war alles so einfach: Ein Kleinwagen war ein Kleinwagen, hatte den Nimbus eines Einkaufswagerls, einer Maturantenschleuder oder den eines Zweit-oder Drittautos. Das ist nun nicht mehr so. Das B-Segment wächst allerorts über sich hinaus, sowohl was Größe als auch Qualität betrifft, und kann nun durchaus als familien-und langstreckentauglich bezeichnet werden. Das ist beim neuen VW Polo so, beim Kia Rio, beim Seat Ibiza und eben auch beim neuen Fiesta. Dieser ist, wie berichtet, schon seit einigen Wochen bestellbar und kommt nun zu den heimischen Händlern.
Familientauglich
Sieben Zentimeter ist der Kölner Klassiker in der Länge gewachsen und misst nun knapp über vier Meter (4,04 x 1,74 x 1,47 Meter). Im Inneren zeitigt das sehr passable Platzverhältnisse - sowohl im Passagier- als auch im Kofferraum. Letzterer fasst zwischen 292 und 1.093 Liter. Ford weitet den Fiesta auch zu einer ganzen Modellfamilie aus. Die ST-Version mit 200 PS und das Crossover-Modell Active kommen 2018, der sportliche ST-Line und der luxuriöse Vignale starten noch heuer. Los geht es mit den Ausstattungslinien Trend und Titanium.
Upgrade
Auch am Steuer ist nichts mehr vom schlichten A-nach-B-Charakter geblieben. Das Cockpit zeigt sich hochwertig verarbeitet und in der Mitte prangt nun ein bis zu 8 Zoll großer Touchscreen, über den sich sämtliche Funktionen (inklusive Smartphone-Integration) intuitiv bedienen lassen. An Assistenzsystemen (17 an der Zahl) gibt es alles, was sich auch in höheren Klassen findet.
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Souverän
Das Fahrwerk, ohnehin eine Domäne von Ford, wirkt in der achten Auflage dank breiterer Spur und längerem Radstand äußerst souverän und vermittelt ein sehr gutes Sicherheitsgefühl. Die direkte Lenkung und die standfesten Bremsen runden das gelungene Fahrverhalten ab.
>>>Nachlesen: Ausstattung, Preise, etc. vom neuen Ford Fiesta
Breites Angebot
Zu haben ist der Fiesta mit wahlweise sieben Motoren in einem Leistungsspektrum von 70 bis 140 PS, wobei letzterer (1,0 EcoBoost) das beste Leistungs-Effizienz-Angebot darstellt. Geschaltet wird per manuellem Getriebe oder Sechsgang-Automatik. Das Einstiegsmodell ist ab 12.650 Euro zu haben. Christian Zacharnik
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