Familienvan mit Schiebetüren
Der neue VW Sharan im Test
Auch wenn sich der alte VW Sharan bis zuletzt ordentlich verkauft hat, neue Mitbewerber, vor allem Ford mit dem Galaxy und dem S-Max, waren Volkswagen schon arg auf die Pelle gerückt. Das soll jetzt wieder anders werden. Der Nachfolger wurde am Genfer Automobilsalon präsentiert und ist nach 15 Jahren endlich da, wird schon seit Frühjahr verkauft und ab September ausgeliefert. Das bei uns ebenfalls sehr beliebte Schwestermodell, der Seat Alhambra, startet ebenfalls noch im Herbst. Und der Spanier ist rund 2.000 Euro günstiger als sein Wolfsburger Pendant.
Bei der internationalen Sharan-Fahrvorstellung im Raum Tegernsee südlich von München konnte man sich erste Eindrücke von der neuen Großraumlimousine verschaffen. Optische erinnert sie stark an den kleineren und ebenfalls neuen Touran.
Enormes Platzangebot in nüchterner Verpackung
Schiebetüren für leichteren Zugang ins Fahrzeugheck
Statt mit Klapptüren rollt der Sharan jetzt mit Schiebetüren aufs Podium. Der Vorteil: Die Rückbank (oder Bänke) ist besser erreichbar, nicht zuletzt in engen Parklücken. Diese Schiebetüren sind auch der ganze Stolz der Entwickler. Denn neben Becherhaltern und einer Armauflage beinhalten sie (trotz ihrer komplizierten Mechanik) auch elektrische Fensterheber.
Motoren: 1.4 TSI-Benziner mit 150 PS, 2.0 TSI mit 200 PS, 2.0 TDI-Diesel mit 140 PS oder 170 PS Fahrleistungen: TDI (140 PS) von 0 auf 100 in 10,9 Sekunden, Spitze 191 km/h.
Preis: Benziner ab 34.500 Euro, Diesel ab 35.600 Euro.
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