Test: Mitsubishi Lancer

Mitsubishi Lancer Sportback

Bild: Mitsubishi
© oe24
Der Mitsubishi Lancer ist auf den heimischen Straßen eher selten anzutreffen. Warum eigentlich? Viel spricht nicht gegen ihn.
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Mitsubishi Lancer Sportback


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Bild: Mitsubishi

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Die große Heckklappe erleichtert das Beladen des erweiterbaren Kofferraums.

Die große Heckklappe erleichtert das Beladen des erweiterbaren Kofferraums.

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In der Seitenansicht fällt die sehr flach stehende C-Säule auf.

In der Seitenansicht fällt die sehr flach stehende C-Säule auf.

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Fahrverhalten
Beim Fahren tut sich der kleine Benziner mit dem großen Auto etwas schwer. Zwar ist das Fünfgang-Schaltgetriebe gut abgestuft, bei Steigungen oder Überholmanövern muss man aber immer zurückschalten (nur 143 Nm Drehmoment). Im höheren Drehzahlbereich dröhnt das Triebwerk ziemlich und man ist froh wieder in einen höheren Gang schalten zu können. Die Beschleunigung (0-100 km/h in 11,8 s) und die Spitzengeschwindigkeit von 181 km/h reichen im Alltag völlig aus. Das Fahrwerk wurde zwar straff abgestimmt, wodurch auch das Kurvenräubern Spaß macht, bietet aber erstaunlich viel Restkomfort. In zu schnell angegangenen Kurven schiebt der Lancer brav über die Vorderräder, sollte das Heck dennoch einmal ausbrechen, hilft die Elektronik dem Fahrer in der Spur zu bleiben – die Schwerkraft kann aber auch die Elektronik nicht ausbremsen. Den Normverbrauch von 6,1 Litern konnten wir nicht erreichen, im Test genehmigte sich der Lancer über 1,5 Liter mehr (7,8 Liter/100 km). Vielfahrer sei deshalb der 140 PS Diesel von VW ans Herz gelegt. Dieser verfügt zwar noch über die "alte" Pumpe-Düse-Technik, kann bei den Fahrleistungen und beim Verbrauch aber durchaus überzeugen. Den stärkeren Benziner (143 PS) gibt es auch mit automatisiertem CVT-Getriebe inklusive Lenkrad-Schaltwippen.

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