911er-Erlkönig
Testfahrer schrottet Porsche-Prototyp
Nun ist einem Porsche-Testfahrer wohl genau das passiert, was er am dringlichsten vermeiden sollte. Er baute mit einem noch getarnten Prototyp (Erlkönig) des überarbeiteten 911ers einen Unfall. Da sich das Missgeschick auch noch im Raum Stuttgart ereignete, gab es zahlreiche Schaulustige. Einer davon zögerte nicht lange, zückte sein Smartphone und drehte ein Video vom gecrashten Sportwagen. Dieses gibt nun Aufschlüsse über einige Neuerungen.
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Große Änderungen am Heck
Der auf YouTube veröffentlichte Clip zeigt, neben der beschädigten Front, die sich im Rahmen des Facelifts offenbar nur leicht verändern wird (neue LED-Tagfahrleuchten und modifizierte Schürze), vor allem auch das unversehrte Heck des Porsche 911. Hier zeigen die abgeklebten Rückleuchten, dass sich hinten deutlich mehr verändern wird. Die Leuchten dürften etwas größer werden und über eine völlig neue Grafik verfügen. Am auffälligsten ist jedoch die völlig neue Abgasanlage, bei der die Endrohre weiter mittig platziert sind und deutlich enger beisammen liegen.
Turbo statt Saugmotor
Diese Bauweise könnte auf einen neuen Motor hinweisen. Laut diversen Gerüchten soll Porsche aufgrund der strenger werdenden Umweltauflagen in Zukunft alle 911er mit einem Turbo-Boxermotor ausstatten. Dank diesem soll der Hubraum von 3,4 bzw. 3,8 Liter auf 2,9 Liter reduziert werden können. So könnte Porsche trotz einem Leistungszuwachs einen geringeren Normverbrauch erreichen. Beim Macan und Panamera verfolgt der Hersteller bereits diese Strategie. Fans der freisaugenden Boxermotoren dürften dann nur noch mit den GT3-Varianten beglückt werden.
>>>Nachlesen: Frau schrottet 900 PS starken Porsche
Terminplan
Die Vorstellung des überarbeiteten 911 könnte noch Ende 2015 über die Bühne gehen. Spätestens dann erfahren wir, ob Porsche bei seinem Aushängeschild dem Downsizing-Druck tatsächlich nachgibt.
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