Gemeinschaftsprojekt
Toyota und Subaru bauen ein Elektro-SUV
Zuletzt haben Toyota und Subaru mit dem GT86 und dem BRZ (wird bei uns schon länger nicht mehr verkauft) gemeinsam ein kompaktes Sportcoupé auf die Räder gestellt. Nun wollen die beiden japanischen Autohersteller gemeinsam ein elektrisches SUV entwickeln und sich dabei die Kosten teilen. Das Modell solle unter der jeweils eigenen Marke verkauft werden, teilten die Konzerne mit. Die Unternehmen wollen dabei ihre jeweiligen Stärken in die Zusammenarbeit einbringen: Während Subaru seine langjährige Allradkompetenz mitbringt, steuert Toyota seine Elektrifizierungstechnologien bei.
Toyota springt auf Elektro-Zug auf
Bei Toyota markiert der elektrisch angetriebene Offroader den Startschuss für eine große Elekto-Offensive. Der zweitgrößte Autobauer der Welt ist zwar ein Vorreiter in der Hybrid-Technologie, hinkt bei der Entwicklung von reinen E-Autos aber hinterher. Das soll sich in Zukunft aber ändern. Bereits 2025 und damit fünf Jahre früher als ursprünglich geplant sollten batteriegetriebene Fahrzeuge die Hälfte zum weltweiten Umsatz beisteuern, teilte Toyota am Freitag in Tokio mit.
CATL und BYD
Der japanische Konzern räumte ein, dass der Absatz von E-Autos zum Stichtag 2025 mit weniger als einer Million Einheiten jährlich hinter den Verkäufen von Hybrid-Modellen zurückbleiben wird. Außerdem könne der Konzern die Nachfrage nach Elektroauto-Batterien nicht selbst befriedigen, sagte Toyota-Manager Shigeki Terashi. Daher hole man sich den chinesischen Batterieanbieter CATL und den Elektroauto-Spezialisten BYD mit ins Boot. Toyota forscht seit Jahrzehnten an Batterien für E-Autos und produziert diese Stromspeicher gemeinsam mit dem japanischen Elektronik-Konzern Panasonic.
Keine Gewinne
Andere Autobauer kämpfen ebenfalls mit Engpässen beim Batterie-Nachschub. Volkswagen will deswegen knapp eine Milliarde Euro in eine eigene Fertigung investieren. Außerdem planen die Regierungen in Berlin und Frankreich ein Konsortium, um diese Schlüsseltechnologie nicht asiatischen und amerikanischen Zulieferern zu überlassen. Die Gewinne bei E-Autos hinkten der steigenden Nachfrage allerdings hinterher, warnte Terashi. In den vergangenen Jahren habe sich zwar viel getan. Es bleibe aber schwierig, dieses Geschäft profitabel zu machen. Vor diesem Hintergrund steht auch die jetzige Partnerschaft mit Subaru.
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