Banken profitierten 2009 deutlich von Osteuropa

Mit Auslandstöchtern 1,5 Mrd. Euro verdient
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Die in Österreich tätigen Kreditinstitute haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 wieder besonders stark von ihrem viel kritisierten Engagement in Ost- und Südosteuropa profitiert. Im Inland haben die Banken laut der jüngsten Schätzung der Nationalbank im Vorjahr unter dem Strich nur 248 Mio. Euro und damit deutlich weniger als 2008 (1,89 Mrd. Euro) verdient.
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Als schwere Bürde stellten sich erneut die Risikokosten heraus, die gegenüber dem Vorjahr um knapp 20 % auf 8,32 Mrd. Euro anstiegen. OeNB-Direktor Ittner rechnet auch für 2010 noch mit erhöhten Risikokosten: "Ich gehe davon aus, dass wir den Gipfel noch nicht gesehen haben", sagte Ittner.

Er denkt, dass die Banken 2010 den Aufbau ihrer Eigenmittel weiter vorantreiben und die Abdeckung ihrer Risikokosten "erarbeiten" werden. Mit welchen Maßnahmen die Banken dies erreichen wollen - Gebührenerhöhungen oder drehen an der Zinsschraube, ließ Ittner offen. "Die Zinsspanne alleine wird die Kosten vermutlich nicht abdecken", so der OeNB-Direktor.

Des weiteren sollte es 2010 wieder zu mehr langfristigen Kreditvergaben kommen und die Zahl der Bankstellen - sie ging im Vorjahr um 89 auf 5.032 zurück - dürfte weiter reduziert werden. Der Sektor beschäftigte in Österreich 78.794 Personen - ein Minus von 1.499, im Ausland sind es inzwischen 143.994 geworden, ein Plus von 4.848 Personen.

Im Inland konnten die Banken 2009 überhaupt nur durch ein außerordentliches Ergebnis von 2,23 Mrd. Euro in die schwarzen Zahlen kommen. Damit glichen diese ein negatives EGT von 1,58 Mrd. Euro aus, wie OeNB-Statistik-Chef Schubert ausführte.

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