Land Kärnten auch im Verfahren gegen Verbund
Im Bericht der Gewässeraufsicht ist im Zusammenhang mit dem Hochwasser von einem "nicht wehrkonformen Betrieb" die Rede. "Durch die Absenkungen in diesen Stauräumen wurden zusätzliche Wassermengen abgegeben. Diese Absenkungen entsprachen nicht den Vorgaben der Wehrbetriebsordnung und waren nicht zwingend notwendig", meint die Gewässeraufsicht. Weiters heißt es, dass die "wirksame Absenkung zu spät" eingeleitet worden sei.
Beim Verbund hingegen beruft man sich auf ein Gutachten des Umweltministeriums. Geht es nach dieser Expertise hat der Kraftwerksbetreiber keine Fehler gemacht. Für Holub ist das jedoch kein Grund, an den Ergebnissen der Kärntner Gewässeraufsicht zu zweifeln. "Ich würde sagen, unsere Experten sind auch nicht schlecht", so Holub. Außerdem seien slowenische Gutachter zu ähnlichen Ergebnissen wie die des Landes Kärnten gekommen.
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