Pilze sammeln

Eierschwammerl Saison: So erkennen Sie die echten – und vermeiden giftige Doppelgänger

Eierschwammerl Saison: So erkennen Sie die echten – und vermeiden giftige Doppelgänger
© Getty Images
Die Eierschwammerl-Saison läuft – aber Vorsicht ist geboten! Wer jetzt loszieht, um die goldgelben Waldschätze zu sammeln, sollte ganz genau hinschauen. Denn zwei gefährliche Doppelgänger lauern im Moos – und die sehen dem Original zum Verwechseln ähnlich. Darauf müssen Sie achten!
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Die Schwammerl-Saison ist eröffnet! Und für viele gibt es nichts Schöneres, als an einem kühlen Sommertag mit Korb und Messer durch den Wald zu streifen – auf der Jagd nach den goldgelben Lieblingen: den Eierschwammerln. Sie sind aromatisch, gesund und heiß begehrt. Aber Vorsicht: Wer mit dem Sammeln loslegt, sollte die Augen offenhalten – denn es gibt gefährliche Verwechslungen, allen voran mit dem Ölbaumtrichterling und dem Falschen Pfifferling.

So erkennen Sie echte Eierschwammerl

Echte Eierschwammerl sind relativ gut zu erkennen – wenn man weiß, worauf man achten muss:

Eierschwammerl
Eierschwammerl © Getty Images
  • Farbe: Dottergelb bis goldgelb
  • Hut: gewellt, oft trichterförmig
  • Lamellen: Keine echten Lamellen, sondern gabelige Leisten, die herablaufen
  • Geruch: Fruchtig, leicht nach Aprikose
  • Fleisch: Hell, fest und trocken
  • Wuchs: Am Waldboden (nicht an Bäumen!), oft in Gruppen

Verwechslungsgefahr Nr. 1: Der Falsche Pfifferling

Er sieht dem Echten auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich – ist aber kein Genuss und bei empfindlichen Menschen schwer verdaulich.

Falscher Pfifferling
Falscher Pfifferling © Getty Images

Verwechslungsgefahr Nr. 2: Der Ölbaumtrichterling (giftig!)

Ein echter Problemfall für unerfahrene Sammler:innen. Der Ölbaumtrichterling kann zu starken Magen-Darm-Beschwerden führen.

Ölbaumtrichterling (giftig!) 
Ölbaumtrichterling (giftig!)  © Getty Images

So sammeln Sie sicher!

  • Nur sammeln, was Sie 100 % sicher erkennen!
  • Geruchsprobe machen: Fruchtiger Duft = gutes Zeichen
  • Lamellen oder Leisten prüfen: Leisten = Eierschwammerl
  • Nicht reißen, sondern mit dem Messer abschneiden
  • Keine Plastiksackerl! → Pilze schwitzen darin schnell
  • Frisch verarbeiten, nicht roh essen
  • Bei Unsicherheit: Pilzberatungsstelle aufsuchen!

Schwammerlsuchen ist herrlich entspannend – aber nicht ganz ungefährlich. Wer sich gut vorbereitet, sammelt nicht nur mehr, sondern auch sicher.
Im Zweifel: stehen lassen. Denn die schönste Mahlzeit ist die, die einem nicht den Magen verdirbt.

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