Quasi über Nacht gestrichen

2,5 Mio. Dosen AstraZeneca aus dem Impfplan verschwunden

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Dramatisches Setback für die angestrebte Herdenimmunität.
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Draufgekommen ist ORF-Anchor Armin Wolf, der das 2,5 Millionen-Minus Mittwochabend twitterte. Noch am 13. Februar bekam ÖSTERREICH vom Gesundheitsministerium eine Aufstellung (mit dem Datum 1. 2.) von 3,7 Mio. Dosen übermittelt – im aktuellen Plan (vom 24. 2.!) sind nur noch 1,2 Mio. Dosen vorgesehen.

Weniger Impfungen

Das hat Konsequenzen: Statt der angekündigten 4,6 Millionen können im 1. Halbjahr nur noch 3,35 Mio. Menschen gegen Corona immunisiert werden, also um 1,25 Mio. weniger. Damit wäre die angestrebte Herdenimmunität weit in den Herbst verschoben.

"Planungsstand nicht widergespiegelt"

Das Ministerium behauptete, man wisse seit Anfang Februar davon, es seien damit keine Änderungen bei den Impfungen nötig. Außerdem heißt es in einem Statement: "Zur Frage warum wir weniger Dosen von AstraZeneca erwarten, verweisen wir auf die Ende Jänner diskutierten Lieferschwierigkeiten des Herstellers." Die mit dem Datum 1.2. kommunizierte Grafik hätte "diesen Planungsstand leider nicht widergespiegelt" und sei deswegen korrigiert und aktualisiert worden.

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