Wann kommt wieviel Impfstoff?

Geheimliste: Viel zu wenig Impfdosen

Geheimliste: Viel zu wenig Impfdosen
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So viel Corona-Impfstoff kommt wirklich von Moderna & Pfizer.
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Desaster. Die Impfkampagne in der EU ist seit ­Tagen von einer Pleiten-, Pech- und Pannenserie begleitet. Zunächst kürzte Pfizer/Biontech das EU-Kontingent um 20 Prozent, weil man aus einer Phiole statt fünf sechs Dosen ziehen kann. Dann hatte der kleine Pharmakonzern Moderna Produktionsschwierigkeiten. Und am Freitag erklärte auch noch AstraZeneca, die Lieferungen im ersten Quartal stark zu kürzen: wie berichtet, von zwei Millionen Dosen auf 509.000.

So viel Impfdosen kommen wirklich

Wie viele Impfdosen erhält Österreich also von Pfizer/Biontech, Moderna und Astra­Zeneca – wenn dieser Impfstoff zugelassen wird – wirklich? Eine Frage, die sich derzeit halb Österreich stellt. ÖSTERREICH liegen nun die Daten schriftlich vor, die der Impfchef des Gesundheitsministeriums, Clemens Martin Auer, den neun Landesimpfkoordinatoren am Freitag übergeben hat.

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  • Pfizer: Knapp 135.000 Dosen bis April

Die Zahlen verheißen nicht allzu Gutes. Von Pfizer sollen bis inklusive 1. April nur 134.550 Dosen geliefert werden. Da man bekanntlich zwei Impfungen braucht, reduziert das die Anzahl an Geimpften dementsprechend.

  • Moderna: Weniger als 1.000 Dosen bis April

Von Moderna – Stand Freitagabend – werden bis zum 1. April überhaupt nur 960 Dosen erwartet. Der kleine Konzern liefert diese in der Kalenderwoche 5 am 1. Februar.

  • AstraZeneca: 509.000 Dosen bis Ende März

Von AstraZeneca – am 29. Jänner soll dieser Impfstoff zugelassen werden, noch ist aber nicht klar, ob das auch für über 55-Jährige gilt – sollen im Februar zunächst 97.000, dann 242.000 und im März vorerst 170.000 Dosen nach Österreich kommen. Auch hier braucht man pro Person zwei Impfungen. Das heißt, bei 509.000 geht sich für 254.500 Menschen eine Impfung aus.

Die EU will jetzt darum kämpfen, mehr von allen Anbietern – sie versprechen Nachlieferungen im 2. Quartal – früher zu erhalten. Offenbar ist es auch eine Frage des Preises.

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