Weltweite Ausbreitung von B.1.351
Nur Südafrika hat mehr Mutations-Fälle als Österreich
Die in Südafrika kursierende Variante B.1.351 wurde Ende vergangenen Jahres entdeckt und kommt mittlerweile auch in vielen anderen Ländern vor. Die Variante ist deshalb so gefährlich, weil sich mit ihr auch bereits Genesene infizieren können und eine Studie auf eine begrenzte Wirkung des AstraZeneca-Impfstoffes hindeutet.
Weltweite Verbreitung
Doch wie weit verbreitet ist die Corona-Mutation überhaupt? Laut cov-lineages.org wurden weltweit bisher knapp 1.500 Fälle aus 41 Ländern gemeldet. Am verbreiteten ist die Mutation wenig überraschend in Südafrika mit bisher 696 bestätigten Fällen. Auf Platz 2 folgt dann aber bereits Österreich: Mindestens 293 per Ganz- oder Teilgenomsequenzierung bestätigte Proben mit der "südafrikanischen" SARS-CoV-2-Variante (B.1.351) sind bisher in Tirol aufgetaucht, wie der Virologe Andreas Bergthaler am Montag zur APA sagte. In anderen Bundesländern waren es nur neun. Somit gibt es in Österreich derzeit mindestens 302 Fälle der Südafrika-Mutation.
Auch in anderen europäischen Ländern wurde die Mutation bereits bestätigt. In Großbritannien (114), Deutschland (35) und der Schweiz (33) gibt es aber deutlich weniger bestätigte Fälle als bei uns.
Hier gibt es die meisten bestätigten Fälle
- Südafrika: 696
- Österreich: 302
- Großbritannien: 114
- Israel: 80
- Deutschland: 35
- Schweiz: 33
- Belgien: 33
- Frankreich: 25
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