Öffnung im März möglich
Testpflicht für Gastro kommt
Die von der Regierung am Montag verkündete Gastro-Sperre bis Ostern wackelt wieder – bei einem Gastro-Gipfel im Kanzleramt machten Sebastian Kurz sowie die per Skype zugeschaltete Tourismusministerin Elisabeth Köstinger der Branche wieder Hoffnung.
Endgültige Entscheidung am 1. März
Am 1. März werde beraten, ob es – unter Berücksichtigung der Infektionszahlen – nicht doch schon im März zu Teilöffnungen kommen könne: „Das können wir hoffentlich noch im März umsetzen“ so Kurz, Zusatz: „Wenn die Zahlen aber stark steigen, machen Öffnungen keinen Sinn.“
Blatt hat sich gewendet
Mit am Tisch am Freitag saß nicht nur Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer, sondern auch Top-Gastronomen wie Heinz Reitbauer (Steirereck), Mario Plachutta, Berndt Querfeld (Landtmann) und Stefan Ratzenberger (Sprecher der Nachtgastronomie). Aber auch Hoteliervereinigungs-Chefin Michaela Reitterer Falstaff-Chef Wolfgang Rosam und die Salzburger-Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler waren da.
Wirte wollen testen
Anlass für den Stimmungswechsel in der Regierung ist offenbar, dass alle Branchenvertreter jetzt bereit sind, Zugangstests durchzuführen. „Das Blatt hat sich gewendet“, sagte Kurz. Die Wirte seien nun für das System der Eintrittstestungen, das mehr Freiheit in der Pandemie erlaube, sagte Kurz.
Nein zu Start nur in Schanigärten. Mahrer jedenfalls zeigte sich optimistisch, dass es noch vor Ostern zu Öffnungen kommen wird. Dass nur in Schanigärten geöffnet wird, lehnte er ab.
Auch die Hotels wollen öffnen: „Wer negativ getestet ist, kann sich unter Einhaltung von Hygienekonzepten erholen bzw. seiner Arbeit nachgehen“, so Hotelchefin Reitterer.
So denkt Österreich über die Gastro-Öffnung
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