Mangelhafte Problembehebung
Heartbleed: Österreich hinkt hinterher
Bei uns wurden mehr als die Hälfte der SSL-Zertifikate nicht aktualisiert.
In Österreich wurde die Schwachstelle bei der Verschlüsselungs-Software OpenSSL bisher in vielen Fällen unzureichend behoben. "Heartbleed"-Betroffene haben zu 65 Prozent die SSL-Zertifikate nicht aktualisiert, sechs Prozent überhaupt falsche Maßnahmen ergriffen. Das ist das Ergebnis einer Analyse des österreichischen COMET-Kompetenzzentrums SBA Research.
Empfehlung
"SBA Research empfiehlt allen von Heartbleed betroffenen Administratoren die korrekte Neuausstellung des SSL-Zertifikates inklusive Neugenerierung des Schlüsselmaterials", hieß es am Freitag in einer Aussendung von SBA Research. Man hätte eine Analyse über die Behebung der Schwachstelle durchgeführt. Dabei sei es für die Administratoren der betroffenen Server nicht nur wichtig, die OpenSSL-Bibliothek zu aktualisieren, sondern auch, Benutzer der Seite zur Passwort-Änderung aufzufordern und die SSL-Zertifikate inklusive kryptografischer Schlüssel zu erneuern. Letzteres wurde in dieser Studie überprüft, erklärte man.
>>>Nachlesen: Heartbleed - Prüfen Sie Ihre Sicherheit
Tools zur Kontrolle der Heartbleed-Lücke
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