"Cam IQ" mit Gesichtserkennung
Nest bringt weitere Smart-Home-Kamera
Wie berichtet, ist die Google-Schwester Nest seit wenigen Wochen auch in Österreich mit ihren Smart-Home-Produkten vertreten. Nun wird das Angebot der smarten Geräte erweitert. Das Unternehmen hat am Mittwoch eine neue Innenraumkamera namens "Cam IQ" vorgestellt, die bei uns bereits im Juni in den Handel kommt. Passend zum Namen soll es sich dabei um eine besonders intelligente (Innenraum-)Kamera handeln. Wer alle möglichen Funktionen nutzen will, sollte aber besser keine Angst vor Datenschutzbedenken haben.
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Echtzeitinfos und Personenerkennung
Laut Nest bietet die Überwachungskamera eine branchenweit einmalige Bildverarbeitungsleistung und verfügt über viele intelligente Funktionen. Die Informationen werden dem Nutzer in Echtzeit geliefert. Beispielsweise teilt die IQ Cam unmittelbar mit, wenn die Kinder zu Hause angekommen sind oder wenn sich eine unbekannte Person in den eigenen vier Wänden aufhält. Die Indoorkamera kann auch zwischen einer Person und einer Katze unterscheiden und den Nutzer entsprechend warnen – ein zusätzliches Abo braucht es dafür nicht. Sobald die Kamera eine Person entdeckt hat, kann sie eine Warnung auf das Smartphone des Haus- oder Wohnungsbesitzers bzw. -mieters senden, automatisch an die Person heranzoomen und deren Bewegung innerhalb des Sichtfeldes nachverfolgen. Dadurch soll der Nutzer die Möglichkeit haben, die Person zu identifizieren und sehen, was sie tut. Wer darüber hinaus den kostenpflichtigen Dienst "Nest Aware" abonniert, kann sogar personalisierte Warnungen dazu erhalten, wer sich gerade in seinem Zuhause aufhält: etwa ein Familienmitglied, der Hundesitter oder ein Unbekannter. Ist die Person bekannt, wird ihr Name angezeigt. Das ist schon ziemlich gespenstisch.
Wer die App aufruft, um nachzusehen, was zu Hause los ist, sieht zwei hochauflösende Bilder (im Bild-in-Bild-Modus): eine 130-Grad-Ansicht des ganzen Raums und eine Nahaufnahme, mit der die Bewegung von Personen im Raum nachverfolgt wird.
Ausstattung
Die Hardware der Kamera kann sich sehen lassen. So verfügt das Gerät über einen 4K-Bildsensor (8 Megapixel), einen 12-fachen digitalen Zoom mit Optimierung sowie eine HDR-Bildverarbeitung. Dank ihrer beiden 940-nm-Infrarot-LEDs kann die Kamera im Nachtsichtmodus den ganzen Raum ausleuchten – ohne roten Schein. Der Lautsprecher der Cam IQ ist siebenmal so laut wie der des ursprünglichen Nest Kamera-Modells. Außerdem soll ein System aus drei Mikrofonen mit Rausch- und Echounterdrückung für eine verbesserte Tonqualität sorgen.
Sicherheit
Sämtliches Videomaterial wird vor dem Streamen und Speichern im Gerät verschlüsselt. Dazu verwendet Nest eine 128-Bit-AES-Verschlüsselung über eine TLS/SSL-Verbindung. Mit der Zwei-Stufen-Authentifizierung kann der Nutzer sein Konto doppelt sichern. Außerdem werden zum Schutz der Kamera vor aktuellen Bedrohungen automatisch Updates heruntergeladen, ohne dass dazu ein Kabelanschluss erforderlich ist.
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Verfügbarkeit und Preise
In Österreich sind Vorbestellungen für die Cam IQ ab dem 13. Juni zum Preis von 349 Euro möglich. Der Versand erfolgt laut Nest voraussichtlich ab Ende Juni.
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