Studie

Wann eine Crash-Diät Sinn macht

Wann eine Crash-Diät Sinn macht
© Getty
Wer schnell abnimmt, muss mit dem schnell einsetzenden Jojo-Effekt rechnen. Doch nicht nur Crash-Diäten bringen ihn mit sich.
OE24 auf Google bevorzugen

Seit Jahrzehnten wird uns eingetrichtert, wie schlecht Crash-Diäten seien und dass man zu seinem Wunschgewicht lieber langsam und stetig kommen sollte. Ein rapider Gewichtsverlust durch einseitige Crash-Diäten, die einige Tage dauern, wie zum Beispiel die Kohlsuppen-Diät, Ananas-Diät und viele mehr, soll nicht dazu verhelfen über längere Zeit das Gewicht auch zu halten - und Crash-Diäten bergen Gesundheitsrisiken.

Nicht nur, dass der Stoffwechsel nach einer Crash-Diät durcheinander ist, auch das Hautbild, die Psyche und die Muskeln haben darunter zu leiden. Menschen, die Crash-Diäten machen und sich dabei drastischen Ernährungsveränderungen unterziehen, tendieren außerdem dazu Lust auf zu süße und fettige Speisen zu verspüren womit man wieder den Jojo-Effekt erzielt.

Jojo Effekt
Eine neue Studie aus Australien will nun jedoch zeigen, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen Jojo-Effekt und der Dauer einer Diät gäbe. 204 übergewichtige Personen wurden auf Diät gesetzt und zwar für unterschiedlich lange Zeit. Eine Gruppe durfte zwölf Wochen lang nur 450 bis 800 Kalorien por Tag zu sich nahmen und machte eine "Crash-Diät", die andere musste 36 Wochen auf die Enrährung achten und 500 Kalorien pro Tag einsparen. Zwei Jahre später wurden die Probanden wieder auf die Waage gebeten - das Ergebnis zeigte, dass in beiden Gruppen der Großteil die abgenommenen Kilos wieder drauf hatte und das ganz unabhängig von der Art und Dauer der Diät.

Ein guter Start
Crash-Diäten sind in jedem Fall nicht die ultimative Lösung, um gesund Gewicht zu verlieren und es nachher auch zu halten, doch Ärzte und Wissenshcaftler sind sich einig, dass sie helfen können mit einer Ernährungsumstellung anzufangen. Solche Diäten sollten allerdings nur unter ärztlicher Aufsicht und nicht länger als 12 Wochen gemacht werden. "Es kann helfen sich an gewisse Umstellungen zu gewöhnen, wie zum Beispiel zu essen weil man Hunger hat und nicht weil man Lust verspürt", so Jane Ogden von der Universität von Essex, die Adipositas erforscht.

Die Star-Diäten


1 / 12

Ivanka Trump: So wurde sie ihre Pfunde wieder los

Jennifer Aniston: Sonoma-DiätDer Hollywood-Star trinkt täglich bis zu drei Liter Wasser und macht knapp eine Stunde Yoga am Tag.
Ihr richtiges Geheimnis ist aber die Sonoma-Diät. Eine Ernährungsumstellung erfunden von Connie Guttersen und benannt nach dem kalifornischen Städtchen Sonoma. Angeblich sollen zwei Kilo in den ersten zehn Tagen purzeln, es folgt eine sanfte Ernährungsumstellung mit nährstoffreichen Lebensmitteln, die zu einer dauerhaften, schlankeren Figur verhelfen kann.

© oe24

Ivanka Trump: So wurde sie ihre Pfunde wieder los

Liz Hurley: Atkins-Diät Die Schauspielerin knabbert am liebsten an getrocknetem Rindfleisch. „Es ist eine tolle Sache für jeden, der die Atkins-Diät macht. Ich habe einen Film mit Ice Cube in Südafrika gedreht und ich habe nichts anderes gegessen. Ich war sehr dünn – 55 Kilogramm“, erzählt die brünette Filmdiva dem „Easy Living“-Magazin. Die schlankmachenden Vorteile des Trockenfleischs liegen auf der Hand: Die herzhaften Rindfleischstreifen – Beef Jerky genannt – sind fettarm, reich an Proteinen und haben dabei wenig Kalorien.

© Getty

Ivanka Trump: So wurde sie ihre Pfunde wieder los

Renée Zellweger: Kohlsuppen-DiätRenée Zellweger musste sich für ihre Rolle als Bridget Jones einige Pfunde anfuttern. Diese verlor sie im Anschluss an die Dreharbeiten in Rekordzeit. Dafür hat sich die Schauspielerin die weltweit bekannte Kohlsuppen-Diät angetan. Neben der „Magic Soup“, von der man soviel wie möglich löffeln soll, gab es bei Renée nur Gemüse und Obst. So bereiten Sie die Kohlsuppe zu: Sie benötigen sechs Lauchstangen oder Zwiebeln, zwei Dosen mit geschälten Tomaten, zwei grüne Paprika, eine Stangensellerie sowie Gemüsebrühe. Das Gemüse klein schneiden und bei geringer Wärmezufuhr kochen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken, fertig! Da es sich hierbei um eine einseitige Crash-Diät handelt, sollte sie nicht länger als eine Woche dauern.

© Getty

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden