DER PELZIGE LIEBLING ALS PERFEKTER

Richtig laufen mit Hund

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Nach einer Laufrunde sind Frauli und Herrli gleichermaßen ausgepowert wie ihr Vierbeiner. Was beim Joggen mit Hund zu beachten ist.
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Hunde sind gute und motivierende Trainingspartner. Das gemeinsame Laufen fördert die Gesundheit von Mensch und Tier und stärkt die Bindung. Lesen Sie auf diesen Seiten, was Sie beim Laufen mit Hund beachten sollten, wie das gemeinsame Sporttreiben langfristig Spaß macht - und in welchen Fällen Sie Ihren Hund besser (ver)schonen sollten. Sechs Tipps für Hundebesitzer:innen und ihre Lieblinge.

Laufen ersetzt keine Gassirunde

Wichtig ist, dass das normale Spazierengehen nicht komplett wegfällt. Eine Laufrunde ersetzt keine Gassirunde! Unternehmen Sie mit Ihrem Hund auch weiterhin die täglichen Ausgänge, bei denen er in Ruhe schnüffeln und soziale Kontakte zu anderen Hunden pflegen darf. Plus: Vor dem Laufen sollte Ihr Hund ausreichend Zeit haben, sein Geschäft zu erledigen.

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Achten Sie Auf die Rasse!

Bevor Sie Ihren Hund zum Laufen dressieren, müssen Sie wissen, welche Einschränkungen er möglicherweise hat. Huskies sind zum Beispiel schnell, arbeitsam, loyal, haben robuste Füße, kommen auch gut in Rudeln aus und lieben es, Schlitten zu ziehen. Da sie aber aus dem kalten Norden stammen, heizen sie sich bei unseren Temperaturen schnell auf. Oder kurznasige Rassen wie Bulldoggen oder Mastiffs: Sie können weniger Luft einatmen. Da sich Hunde durch Hecheln abkühlen, sind solche Hunde ebenfalls anfällig für Überhitzung. Border Collies, Australian Shepherds oder Terrier sind hingegen richtige Sportskanonen. Ihre Energie und Ausdauer macht sie zu sehr guten Hunderassen zum Joggen.

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(Ab) wann darf ich mit meinem Hund Joggen?

Neben der Hunderasse entscheidet auch das Alter des Tiers darüber, ob es zum Laufen geeignet ist oder nicht. Naheliegend ist, dass alte Hundedamen und -herren keine anstrengenden Laufrunden mehr bewältigen. Doch auch bei Welpen ist Vorsicht geboten! Bei ihnen sind der Gelenkapparat und die Muskeln noch nicht weit genug ausgebildet und der Knochenaufbau ist noch nicht abgeschlossen. Eine zu hohe Belastung im Welpenalter kann sich schädlich auf die Entwicklung des Hundes auswirken. Ein Hund sollte also bereits ausgewachsen sein, bevor Sie gemeinsam mit ihm joggen. Bei kleineren Hunderassen kann dies bereits nach rund zehn Monaten der Fall sein. Bei großen Hunden dauert die Wachstumsphase hingegen bis zu zwei Jahre.

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Typische Verletzungen vermeiden

Selbst wenn Sie nur Minimalschuhwerk tragen, haben Sie immer noch deutlich mehr Schutz zwischen Füßen und Boden als Ihr Hund. Gerade im Sommer ist die Gefahr deshalb groß, dass sich Hunde die Pfoten am Asphalt verbrennen. Ein Test hilft dabei zu beurteilen, ab wann der Boden zu heiß ist: Halten Sie sieben Sekunden lang Ihren Handrücken auf die Oberfläche. Ist diese zu heiß für Ihre Hand, dann ist die Hitze auch für den Hund zu hoch. Am besten erst gar nicht am Asphalt laufen, denn dieser ist Gift für die Hundegelenke. Ideal sind Naturböden. Aber auch da kann Verletzungsgefahr drohen. Häufige Verletzung - vor allem auf Wegen, auf denen viel Geäst liegt -sind Schnitte oder Risse an den Pfoten. Gelangt Schmutz in die Wunde, kann eine bakterielle Infektion entstehen. Tiefe Risse oder Schnitte müssen schnellstmöglich ärztlich behandelt werden. Die Pfote muss desinfiziert, geschlossen und verbunden werden.

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Tipp: Leckerlis zur Selbstverteidigung

Ihr Hund mag ein Engel sein, aber bei fremden Tieren kann man sich nie sicher sein. Gerade in ruhiger Umgebung lassen Hundebesitzer:innen ihre Tiere gerne unangeleint laufen -oft auch ohne perfekten Rückruf. Packen Sie für den Fall, dass Sie auf einen Hund stoßen, der Streit sucht, immer einige zusätzliche Leckerlis ein. Lassen Sie die Leckerlis auf den Boden fallen. Achtung: Nicht werfen! Die Wurfbewegung könnte den Hund nämlich erschrecken, sodass er Sie anspringt. Solange der Hund mit den Leckerlis beschäftigt ist, haben Sie die Möglichkeit, sicher außer Reichweite zu gelangen.

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Step by Step trainieren

Bevor es zum tatsächlichen Lauf kommt, sollte Ihr Hund ein paar Grundlagen beherrschen. Stehenbleiben, Weitergehen und Bei-Fuß sind genauso ein Muss, wie das Gehen an der lockeren Leine. Anderenfalls könnte die Laufrunde äußerst unentspannt oder sogar gefährlich werden. Sind diese Kommandos sattelfest, geht es ans Laufen. Für den Anfang lassen Sie das Joggen mit Hund langsam angehen. Laufen Sie erstmals lieber kürzere Runden, damit Sie und Ihr Vierbeiner sich an das gemeinsame Joggen gewöhnen können. Die meisten Tiere werden ihre Aufgabe recht schnell verstehen. Sollte der Hund sich allerdings etwas schwerer tun, starten Sie mit Bei-Fuß-Spaziergängen und steigern Sie langsam das Tempo. Tipp: Mit einem Leckerli in der Hand läuft es sich besonders einfach Bei-Fuß.

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Erschöpfter Hund: Warnsignale erkennen

Hunde können Wärme nur loswerden, indem sie die Zunge herausstrecken und hecheln. Das kann dazu führen, dass sie schnell dehydrieren. Es ist also unbedingt notwendig, genug Wasser mitzunehmen und regelmäßige Trinkpausen einzulegen. Grundsätzlich sollten Sie stets auf Zeichen der Erschöpfung wie sehr starkes Hecheln, Humpeln und ähnliche körperliche Beschwerden, extrem zurückgezogene Lefzen, tiefrote Zunge oder blasse Mundschleimhäute achten -und das Joggen notfalls abbrechen.

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