Herz in Gefahr

Frauenherzen schlagen anders

Herz
© Getty Images
Frauen sterben doppelt so häufig an einem Herzinfarkt wie Männer
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Es gibt ihn, den biologischen Unterschied zwischen Mann und Frau. Während die Genderforschung behauptet, Geschlechterunterschiede seien nur kulturell konstruiert, und die Medizin abseits der Gynäkologie meist strikt Gleichbehandlung praktiziert, entwickelt sich mit der Gendermedizin ganz langsam ein aufstrebender neuer Zweig in der Wissenschaft, der sehr wohl geschlechtsspezifische Aspekte bei Risiken, Diagnostik und Therapie berücksichtigt. Und mit gutem Grund. Denn Frauen sind keine kleinen Männer!


Frauenherzen ticken anders

Im Durchschnitt ist das Herz einer Frau kleiner als jenes der Männer. „Frauen haben feinere Gefäße, einen höheren Körperfettanteil und einen niedrigeren Blutdruck, das bedeutet, Frauenherzen schlagen schneller und ‚verbrauchen‘ sich rascher“, erklärt Dr. Gabrielle Dienhart, Ärztin für Allgemeinmedizin und ärztliche Leiterin des la pura women’s ­health resort. Das „schwache Geschlecht“ hat auch weniger Hämoglobin im Blut und somit verglichen mit Männern weniger Sauerstoff.

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