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Partysängerin Isi Glück schockt: So erlebte sie Schul-Amok-Irrsinn
Grell, bunt, lustig und voller Stimmung: So kann man die Schlagerpartysängerin Isi Glück beschreiben.
Bleibt im Gedächtnis
Doch hinter der Gute-Laune-Fassade steckt eine Frau, die auch schon bange Stunden erleben musste. Der Bild erzählte die 34-Jährige nun von einem Erlebnis, das sie für immer prägen wird.
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Bei Ausbildung
Am 31. August 2010 macht Isi, die damals noch ihren bürgerlichen Namen Isabel Gülck trägt, eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau. Es ist einer der ersten Tage bei diesem Lehrgang in einem Schulungszentrum in Itzehoe (Schleswig-Holstein).
Plötzlich schallt der Lautsprecher durch das Klassenzimmer, die Schüler:innen sollen sich nicht hinausbewegen und ein Code wird ausgesprochen, so Glück zur Bild. „Es wurde auch ein Code genannt, den unser Lehrer sofort verstand.“ Die große Angst: Es soll ein Amokläufer unterwegs sein! Ein Bursch mit einer Pistole soll zuvor auf dem Gelände gesehen worden sein. Der Direktor wurde umgehend informiert. „Wir haben uns sofort unter den Tischen verschanzt, lagen auf dem Boden und hatten Angst. Viele haben geweint.“
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Einsatzkommando
Das Schlimme an den nächsten Minuten: Keiner wusste, was passiert sei, was noch kommen würde. Schwere Geschütze wurden aufgefahren: „Da unser Klassenzimmer zur Straße lag, habe ich das viele Blaulicht gesehen und das schwer bewaffnete Spezialeinsatzkommando, wie es in die Schule gestürmt ist.“ Die Schüler:innen, rund 1000, werden in Sicherheit gebracht. Noch immer ist die Situation ungewiss.
"Glaube, gleich kommt einer und ballert"
Bis klar wird: Es war nur eine Schreckschusspistole, keine echte Waffe. Trotz Entwarnung bleibt der Schock. Glück sitzt dieser bis heute im Nacken: "Wenn ich mit dem Zug fahre und der unvermittelt im Nirgendwo hält, kommt dieser Panik-Moment wieder hoch. Denn ich denke, dass gleich jemand reinkommt und rumballert."
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