"Seid bitte LAUT"
Wegen Morddrohung: Collien Fernandes sagt Demo-Teilnahme ab
In einem Instagram-Posting hat die Moderatorin Collien Fernandes angekündigt, dass sie am Donnerstag nicht an einer Demo in Hamburg teilnehmen wird. Die Moderatorin schreibt: "Eigentlich plante ich dort hinzugehen, dort zu sprechen. Mittlerweile gibt es aber ernsthafte Sicherheitsbedenken, aufgrund von Morddrohungen gegen mich."
Sie setzt fort und fragt: "Ist das Eure Art, liebe Frauenhasser, damit umzugehen? Wie sollen denn Frauen künftig den Mut haben, aufzubegehren, wenn das Eure Antwort ist - man so mundtot gemacht wird? Und noch eine Frage: Was meint ihr denn, warum es bisher nur eidesstattliche Versicherungen von meiner Seite aus gibt, keine von Seiten des Täters? Hmm?"
"Seid bitte LAUT für mich mit"
Collien ruft auf: "Seid bitte LAUT für mich mit! MORGEN bei der Demo! Wir müssen ganz dringend LICHT in das DUNKELFELD bringen!"
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Im selben Posting reagiert sie auf einen Bericht über eine Anzeige von ihr. Sie schreibt: "Ich habe am 21.11.24 Anzeige gegen Unbekannt bei der Berliner Polizei gestellt. Ich habe nachweislich Dokumente und Ermittlungsansätze per Email an die ermittelnden Beamten weitergeleitet."
Anzeige ohne Mitteilung eingestellt
Collien hat alle ihre Daten der Polizei übergeben. Sie fragte bei den Beamten für Auskunft nach, dass ihr Fall nach Schleswig-Holstein übergeben wurde. Laut ihnen würde sich jemand bei ihr melden. Doch dazu kam es nicht: "Danach habe ich nichts mehr gehört. Ich habe kein Schreiben erhalten und wurde auch nicht per Telefon oder Email (was bis dahin der Kommunikationsweg gewesen war) kontaktiert."
Sie habe erst später über den "Spiegel" erfahren: "Ich habe erst durch die SPIEGEL-Recherche erfahren, dass die Anzeige nach Itzehoe übergeben und eingestellt wurde."
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