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Euphoria Staffel 3: "Desaster" und "fad" - neue Folgen fallen bei Kritik durch
Nachdem die ersten drei Folgen der wahrscheinlich letzten Staffel von HBO Max’ Erfolgsserie "Euphoria" vorab gesichtet wurden, herrscht Ernüchterung. Während die ersten beiden Staffeln von Sam Levinson noch gefeiert wurden, erreicht die Fortsetzung auf Rotten Tomatoes aktuell nur eine schwache Zustimmungsrate von 53 Prozent bei 19 Bewertungen. Kritiker beschreiben das Gezeigte als „völlig aus den Fugen geratenes Desaster“, das gleichzeitig „ziemlich ereignislos“ bleibe.
Zeitsprung sorgt für Kritik
Ein zentraler Punkt der neuen Staffel ist ein Zeitsprung von fünf Jahren, der die Charaktere nun als Erwachsene zeigt. Lauren Samer von der New York Post vergleicht die Serie in ihrer neuen Form sogar mit einem bizarren Mix: „Breaking Bad trifft auf Looney Tunes“.
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Tiefe ist verloren gegangen
Samer kritisiert, dass die einstige Stärke der Serie – die tiefgehende Charakterzeichnung und das menschliche Drama – verloren gegangen sei. Stattdessen würden die Protagonisten nun gegen „zufällige kriminelle Handlanger“ kämpfen.
Neue Ästhetik im Westen
Lyvie Scott von TV Guide sieht in der neuen optischen Ausrichtung hingegen auch wirkungsvolle Aspekte. Die Serie nutzt den amerikanischen Westen als ästhetischen Bezugspunkt und verknüpft moderne Phänomene mit historischen Vergleichen:
- Umzug in den Westen als modernes „Manifest Destiny“
- Werdegang zur Influencerin als zentrales Thema
- Vergleich des OnlyFans-Booms mit dem kalifornischen Goldrausch
Trotz dieser ästhetischen Ansätze bleibt das Gesamturteil der Presse vorerst vernichtend. Die Fans müssen nun abwarten, ob die restlichen Folgen das Ruder noch einmal herumreißen können.
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