20 Millionen gespart
Bond in Mexiko: Bestechung?
Sölden, Obertilliach, Rom - und demnächst Mexiko City: James Bond kommt in seinem 24. Abenteuer ganz schön herum. Davon profitieren auch die Länder, in denen Spectre gedreht wird - es ist ein toller Impuls für den Tourismus und großartige Werbung.
Mexikos Wunschliste
Darauf alleine will Mexiko sich angeblich nicht verlassen. Das Land hofft, durch den Dreh einen Imagewandel starten zu können. Denn derzeit bringt man damit vor allem Drogenkartelle, Entführungen und grausame Morde in Verbindung. Laut der US-Website taxanalysts.com sollen mexikanische Behörden bei den Bond-Produzenten nun deponiert haben, dass sie das Script entsprechend anpassen sollen. Sie wünschen sich, das "moderne mexikanische Gebäude" gezeigt werden und es soll, bitteschön, keinen mexikanischen Bösewicht geben.
Außerdem forderte man ein Bondgirl aus Mexiko. Und - siehe da! - Stephanie Sigman wurde kürzlich als drittes Bondgirl präsentiert.
Steuernachlässe
Für diese Änderungen will das Land angeblich gewaltige Steuernachlässe möglich machen - bis zu 20 Millionen! Herausgekommen sei das Ganze in geleakten Sony-Mails, in denen MGM-Präsident Jonathan Glickman den Produzenten schrieb: "Ihr habt einen tollen Job gemacht, als ihr uns in Mexiko dieser Vergünstigungen besorgt habt. Wir sollten weiterhin alle Möglichkeiten verfolgen, die uns zur Verfügung stehen, um diese Vergünstigungen zu maximieren."
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