Die Schlümpfe
Großes Wichtel-Abenteuer in New York
Vorsicht, Ohrwurmgefahr! Diese Filmkomödie ist völlig harmlos, doch trotzdem kann sie langwierige Folgen zeitigen. La-La-Lalalala, La-La-Lalalala. Wegen des Schlumpf-Lieds. Selbst wenn man das Kino schon lange verlassen hat, bleibt die Melodie im Ohr hängen. Der Film beginnt als fein gefilmte Animation in einem alpinen Märchenland, wo die Wichtel munter und singend ihrem Tagwerk nachgehen. La-La-Lalalala.
Magischer Ortswechsel
Das Idyll ist aber nur von kurzer Dauer. Dann kommt Gargamel (Hank Azaria) ins Bild, der böse Zauberer und Feind der Schlümpfe, der die kleinen Wesen unnachgiebig verfolgt. Wie immer hat er seine rabiate Katze Azrael dabei, und den Wichteln bleibt nur die Flucht. Sechs von ihnen werden in einen magischen Gang geschleudert, der sie in der Menschenwelt wieder ausspuckt. In der aufregendsten Stadt von allen: New York City.
Von nun an wird der Film zum Abenteuer, gedreht als gelungene Mixtur aus Animation und Live Action mit realen Schauspielern. Die Schlümpfe quartieren sich bei einem jungen Paar ein, wo sie ihre vollen Fähigkeiten als Nervensägen entfalten, zugleich aber putzige Liebenswürdigkeit verbreiten. Letztere nützt ihnen natürlich nix im Konflikt mit Gargamel. Der Film begleitet die Schlümpfe auf wilden Jagden durch die Stadt. Er zeigt New York aus der bodennahen Zwergen-Perspektive, und er zeigt auch, dass die kleinen Kerle im Kampf mit ihrem Gegner zu listigen Geistesriesen wachsen können.
Fazit: Angenehme Unterhaltung, die auch dadurch gewinnt, dass die Schlümpfe (und ihr Lied!) mit einer Portion Selbstironie gelegentlich auf die Schaufel genommen werden.
Batman - Dark Knight Rises
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