Präsentation in Berlin
Jolie: Kriegsdrama "Unbroken"
Oscarpreisträgerin Angelina Jolie (39) hinterfragt sich selbst immer wieder. "Wie jeder Mensch habe ich Momente des Selbstzweifels", sagte der Hollywoodstar am Donnerstag in Berlin. "Ich frage mich, ob ich gut genug bin in dem, was ich tue", so die Schauspielerin und Regisseurin bei der Vorstellung ihres Weltkriegsdramas "Unbroken", das am 22. Jänner in den Kinos startet.
Sie sei manchmal sehr frustriert über den Zustand der Welt, so die US-Amerikanerin, die sich als UN-Sonderbotschafterin engagiert. "Wir haben heute mehr Flüchtlinge als nach dem Zweiten Weltkrieg: 51 Millionen Menschen."
2. Regiearbeit
Nach dem zur Zeit des Bosnien-Krieges spielenden, auf der Berlinale gezeigten Drama "In the Land of Blood and Honey" kommt mit "Unbroken" der zweite Spielfilm ins Kino, bei dem Jolie Regie führte. Nach einer wahren Geschichte erzählt das Heldenepos von Louis "Louie" Zamperini (gespielt von Jack O'Connell), der im Zweiten Weltkrieg den Abschuss seines Flugzeugs überlebt, 47 Tage auf offener See in einem Schlauchboot ausharrt und schließlich von der japanischen Marine gefangen genommen wird.
Nach zwei Filmen über Krieg und gewalttätige Konflikte will Jolie demnächst dann etwas leichtere Kost in Kino bringen. Ihr nächster Film "By the Sea", den sie mit ihrem Ehemann Brad Pitt (50) abgedreht hat, habe ein anderes Thema. "Es geht um die Ehe", sagte Jolie. "Das ist eine andere Art von Konflikt", so der Star, der sich in Berlin ganz zurückhaltend gab - bekleidet mit schwarzem Rollkragenpulli und schwarzer, schmaler Hose und sehr dezent geschminkt.
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