8 Oscar-Nominierungen, der Preis für das beste Ensemble bei den Critics' Choice und den Screen Actors Guild Awards sowie die Auszeichnung als Bester Film bei den BAFTAs. Und eine unglaubliche Aktualität durch das Ableben von Papst Franziskus. „Konklave“, der Vatikan-Thriller des österreichisch-schweizerischen Regisseurs Edward Berger, liefert einen eindrucksvollen Blick hinter die Papst-Wahl. Zeigt in beeindruckenden Bildern, wie die Kardinäle den neuen Pontifex wählen. Ein Vorgriff auf das, was in den nächsten Wochen im Vatikan passieren wird und schon jetzt im Stream auf Prime Video, Apple TV+ oder auf Sky zu sehen ist. bzw. auch im Wiener Apollo Kino.
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Die Story ist hochaktuell: Der Papst ist unerwartet verstorben. Kardinal Lawrence (Ralph Fiennes) ist mit der Aufgabe betraut, die Wahl des neuen Oberhauptes der katholischen Kirche zu leiten. Doch als sich im Vatikan die Türen der Sixtinischen Kapelle zum Konklave schließen, beginnt zwischen den aus aller Welt angereisten Kardinälen ein bitterer Machtkampf voller Intrigen. Die konkurrierenden Kardinäle im Rennen um die Nachfolge des toten Papstes spiegeln die unterschiedlichen Positionen in der gegenwärtigen Kirchenpolitik wider, aber auch globale Machtinteressen innerhalb der Weltkirche.
Vor allem aber ist es ein feinfühliger Blick in den Mikrokosmos der kirchlichen Macht. Dabei handle "Konklave" eigentlich gar nicht von Religion. "Es ist vielmehr ein Film über Macht und Machtspiele hinter verschlossenen Türen. Das Thema hätte genauso gut in der Welt der Politik oder des Sports spielen können", erklärte Regisseur Berger der APA.
Berger zeichnet dabei virtuos moderne Machtpolitiker, die auf ihrem Handy spielen, Zigaretten rauchen und im Innenhof des Vatikans lieber mit Ihresgleichen zusammenstehen, als mit Kardinälen aus anderen Weltregionen, mit anderen Hautfarben oder anderen Ansichten. Fiktive Filmbilder, die wohl schon in wenigen Wochen zur Wahrheit werden könnten.
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