"Nymphomaniac"
Lars von Trier versext Weihnachten
Der von der Filmwelt sehnlich erwartete neue Film des dänischen Ausnahme-Regisseurs Lars von Trier, "Nymphomaniac", soll am diesjährigen Weihnachtstag (25. Dezember) in Dänemark Premiere feiern. Laut einem Bericht in der aktuellen Ausgabe des dänischen Filmmagazins "Ekko" hat der Film über den sexuellen Werdegang einer Frau mit rund vier Stunden derartige Überlänge, dass er an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in zwei Hälften getrennt gezeigt werden soll.
Hier der Trailer zum Film
Film auf vier Stunden gekürzt
Laut "Ekko" waren die vier Stunden dem als extravagant geltenden Regisseur eigentlich zu wenig. Der "Director's Cut" dauert demnach fünfeinhalb Stunden. Von Trier habe jedoch letztlich in die Kürzungen seiner Produktionsfirma Zentropa eingewilligt, weil er die Anfordernisse des Marktes durchaus verstehe, so der Direktor der Firma, Peter Aalbaek Jensen. Ihm zufolge will sich von Trier die gekürzte Fassung selber gar nicht anschauen. Der Kostenpunkt für das Monumentalwerk liegt laut "Ekko" bei rund acht Millionen Euro. Neben seinem schwedischen Hauptdarsteller Stellan Skarsgard und der Französin Charlotte Gainsbourg verlässt sich von Trier im neuen Film wieder auf etliche Hollywood-Größen, die zumeist wie Skarsgard und Gainsbourg nicht zum ersten Mal für ihn vor der Kamera stehen, darunter Willem Dafoe, Stacy Martin, Shia LaBeouf und Udo Kier. Dafoe und Gainsbourg waren bereits die Hauptdarsteller in von Triers viel diskutiertem und ebenfalls stark von sexueller Thematik geprägtem Film "Antichrist".
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