Mit Sam Neill und Co.

Wien als Schauplatz für Topfilm

Drehbuchautorin und Produzentin Joanne Reay, Schauspielerin Melia Kreiling, Schauspieler Tom Payne, Produzent Walter Köhler und Schauspielerin Ursula Strauss
© APA / Viola Jagl
Dreh für Großproduktion "Deus Ex Machina" am WU-Campus.
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Derzeit geben sich die internationalen Großproduktion in Wien die Klinke in die Hand: Nach "Woman in Gold" mit Helen Mirren und noch vor "Mission Impossible" mit Tom Cruise wird derzeit der hochkarätig besetzte Quantenthriller "Deus Ex Machina" mit Weltstar Sam Neill ("Das Piano") als Bösewicht gedreht. Und als coole Location haben sich die Produzenten den neuen WU-Campus auserkoren.

Zwischen Wien und Bukarest
Auch wenn seit Anfang Juni ein guter Teil des Drehs in Bukarest - unter anderem in Ceausescus einstiger Residenz - über die Bühne ging, findet bis kommende Woche ein Großteil der Außenaufnahmen in Wien statt. "Der einzige Feind, den wir haben bei dieser Produktion, sind die Gewitter", zeigte sich Ex-"Universum"-Chef Walter Köhler bei einem Setbesuch am Donnerstag optimistisch. Er produziert mit seiner Firma Terra Mater Factual Studios nun auch fiktionale Stoffe - wobei sich die Fiktionalität in Grenzen hält. Man ziele auf realitätsbasierte Stoffe ab, weshalb man die Schiene "Real Fear" initiiert habe, in der "Deus Ex Machina" das erste Projekt ist.

Wien spielt auch im Film eine Rolle
So handelt der Thriller von einer Gruppe junger Biophysiker im Wien der nahen Zukunft, welche die Quantenphysik für den Wissenstransfer von Bewusstsein zu Bewusstsein nutzen - bis dunkle Mächte die Technologie für ihre diabolischen Pläne verwenden wollen. "Nichts im Film ist unsere Erfindung, sondern basiert auf Fakten", so Drehbuchautorin und Produzentin Joanne Reay. So haben als wissenschaftliche Berater Mitglieder aus dem Team des Wiener Experimentalphysikers Anton Zeilinger fungiert.

Dabei sei der Vatikan, der eine tragende Rolle im Film spiele, nicht der Gegenspieler an sich. "Die Kirche ist nicht das Böse in dem Film", versichert Reay. Schließlich könne man für die Quantentheorie durchaus die Existenz Gottes voraussetzen. Bei allem wissenschaftlichen Überbau soll bei "Deus Ex Machina" jedoch auch die Action nicht zu kurz kommen.

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