Blockbuster
"10:000 B. C.": Bildung einmal anders
Roland Emmerich entführt in "10.000 B.C." in die Steinzeit. Der Trailer zum Kinostart hier!
Wer mehr über zottelige Mammuts erfahren will oder über das beschwerliche Leben der Steinzeitmenschen und den Bau der Pyramiden, der muss nicht mehr Discovery Channel schauen, sondern schluckt diese großen Wissensportionen auf einmal: Roland Emmerichs neuer Blockbuster 10.000 B.C. erklärt all diese epochalen Perioden in einem einzigen Film – ohne zeitlichen, logischen und geschichtlich akkuraten Zusammenhang.
Stammesgeschichtliches Wirrwarr
10.000 Jahre vor Christus lebt
ein friedlicher, Mammuts verzehrender Stamm in einem Hochland. Eines Tages
kommen böse Menschen auf Pferden. Berittene Pferde gab es damals zwar nicht,
doch das ist egal, denn die Reiter tragen nette Outfits wie Dreadlocks und
Nasenringe. Sie versklaven Stammesmitglieder, die in einem entfernten Land
die Pyramiden aufbauen sollen. Der Krieger D’Leh (Steven Strait) bricht auf,
um seine Geliebte Evolet (Camilla Belle) und seinen Stamm zu befreien.
So weit, so Emmerich. Das Kraut- und Rüben-Gemisch geht als bildgewaltiges Fantasy-Epos durch, doch dass hier neben Emmerich auch der österreichische Filmkomponist Harald Kloser am Drehbuch mitwirkte, will man angesichts dieser haarsträubenden Epochen-Mixtur eigentlich gar nicht erwähnen.
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