Barbara Blaha, Gründerin des Moment-Magazins und -Instituts, hat ein Buch geschrieben. Noch bevor Funkenschwestern – Wie Feminismus alles besser macht am Donnerstag erschien, musste bereits nachgedruckt werden.
„Private“ Beispiele sind System
Erinnerung. „Willkommen im Patriarchat“ heißt das erste Kapitel, und Blaha taucht mit uns Leserinnen gleich in medias res. Sie gewährt einen sehr persönlichen Einblick, nämlich jenen zurück in ihre Kindheit, als sie das erste Mal selbst spürte, dass es ein System gibt, das Frauen klein hält. Blaha ist drei Jahre alt und wird von ihrem Vater angebrüllt, weil sie vom Bett auf die Couch gesprungen ist. Schreie und sein wutverzerrtes Gesicht sorgen bei ihr für Panik.
Dieser Instagram Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Instagram“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Geht uns alle etwas an
Auf die Frage einer Freundin, ob sie nicht zu viel von sich preisgebe, meint Blaha: „Das will ich in diesem Buch tun: das, was uns Frauen vermeintlich ‚privat‘ passiert, mit dem messbaren Zustand der Welt verbinden und verknüpfen.“ Die Übung gelingt, es ist kein Funke, sondern ein Brennen, das bei der Lektüre dieses Buches entsteht. Blaha benennt hier deutlich, was sich ändern muss, damit Gleichberechtigung entstehen kann. Und das ist, Spoiler, ein Thema, das uns alle angeht.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden