Was eint uns Frauen? Wir bluten – ob nun körperlich oder metaphorisch gesehen. Arbeitende Mütter reiben sich am Alltag blutig. Singlefrauen gerne an dem Ideal, das die Gesellschaft von ihnen verlangt. Frauen werden bewertet – immer und ständig und bluten dabei aus.
Wichtige Autorinnen mit dabei
Die soeben erschienene Geschichtensammlung "bluten" widmet sich diesen Themen. Herausgeberinnen sind Magdalena Stammler (auch mit einer Geschichte vertreten) und Stefanie Jaksch, die mit "Wasser" jüngst einen eigenen Verlag gegründet hat, bei dem bald die ersten Bücher erscheinen.
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Identität
Was es für die eigene Identität bedeutet, Mutter zu sein, darauf wird von Milena Michiko Flasar ein bedrückender Blick geworfen. Yasmin Hafedh a.k.a. YASMO macht in ihrer Geschichte ein Hoppala beim Tamponwechsel zu Kunst. Gertraud Klemm wirft einen Blick auf die verschiedenen „Zustände“ eines Frauenkörpers und die britische Autorin Jacinta Nandi beäugt den Depp-Heard-Prozess noch einmal anders.
Relevant
Spannend, berührend, grausam oder heftig. Alle 15 Geschichten in "bluten" sind stark und relevant. Wie schön, dass solche Texte geschrieben werden. Sie sind nämlich auch sehr unterhaltsam.
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