Falco selbst hat zu Lebzeiten 8 Mal die Wiener Stadthalle gerockt. Das letzte Mal bei der 40 Jahre Ö3 Feier im November 1997, also keine drei Monate vor seinem Tod. Jetzt feiert er ebendort seine „Auferstehung“. Am Donnerstag (15. Jänner) steigt die WIen-Premiere des neuen Hit-Musicals „Falco Meets Amadeus“.
Nach über 500.000 Besuchern für „Falco – Das Musical“ zeigt das Kreativ-Team rund um Hauptdarsteller Alexander Kerbst inspiriert von einem Berliner Musical aus dem Jahr 2000 nun die bewegten Lebensgeschichten von Falco und Wolfgang Amadeus Mozart (Michael Konicek) zwischen Genie und Wahnsinn. Auch mit fiktiven Figuren wie der lasziven Giftschlange Ana Conda (Stefanie Kock), die Falcos weibliches Verderben darstellen soll.
Rund um Hymnen wie „Der Kommissar“, „Vienna Calling“, „Jeanny“ oder „Out of the Dark“ , „Ganz Wien“ und natürlich „Rock Me Amadeus“ werden dabei die vielen Parallelen zwischen Falco und Mozart auch mit kunstvollen Videoeinspielungen und frech-frivolen Tanzeinlagen aufgezeigt: Beide waren ihrer Zeit weit voraus, hatten ihre Frauenprobleme und prägten die Musik ihrer Zeit wie niemand sonst; zwei komplexe und umstrittene Charaktere und zwei exzessiv geführte Leben, die jeweils viel zu früh ein Ende fanden: Mozart verstarb mit 35 Jahren an hitzigem Frieselfieber. Falco crashte mit 40 in den Tod.
Zu Grabe getragen wurden sie beide in Wien. Jetzt werden die beiden Brüder im Geiste dort auch wieder gefeiert.
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