Oper

Größter Tenor aller Zeiten in der Oper

Placido Domingo
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Der spanische „Tenorissimo“ tritt am Donnerstag in der Wiener Staatsoper auf.
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In seiner unglaublichen 52-jährigen Karriere hat er in 3.700 Opernvorstellungen 144 verschiedene Rollen gesungen und 500 Mal dirigiert. Plácido Domingo, dessen Musik-Besessenheit ihm den Titel „König der Oper“ eingebracht hat, ist mit seiner baritonal gefärbten, samtig-goldenen Stimme und seiner furiosen darstellerischen Präsenz auch mit 73 Jahren unerreicht.

„Tenorissimo“
„Ich singe mit dem Herzen“, sagt der rastlose Jahrhundertsänger, der von englischen Kritikern zum „größten Tenor aller Zeiten“ ausgerufen worden ist. In den letzten Jahren hat er vor allem als Verdi-Bariton triumphiert, heute debütiert er in der ausverkauften Wiener Staatsoper als Nabucco.

Verdis dritte Oper erzählt vom babylonischen König, der Jerusalem erobert, den Salomonischen Tempel zerstört und sich zum Gott ausruft. Berühmt ist der Gefangenenchor „Va, pensiero ...“, der Verdi zum Komponisten des Risorgimento machte. Die schwierige Partie des größenwahnsinnigen Tyrannen hat Domingo erstmals im Februar in London gesungen.

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