Kabarett

Lukas Resetarits: Viel Ehre für den Größten

von
A Tribute To Lukas Resetarits
© APA
Kritik: "Tribute to Lukas Resetarits" mit Freunden in der Wiener Stadthalle.
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Am Montag rollte eine Comedy-Welle durch die Wiener Stadthalle. Die Größten der österreichischen Kabarett-Szene – darunter Michael Niavarani, Roland Düringer, Josef Hader, Erwin Steinhauer, Alfred Dorfer, Andreas Vitàsek und Klaus Eckel – kamen, um Lukas Resetarits (65) zu seinem 35-jährigen Bühnenjubiläum zu gratulieren und die besten Sketches aus dessen Feder wieder aufleben zu lassen.

„Tschusch, Tschusch“
Den roten Faden der mehr als dreieinhalbstündigen Show bildete die gute alte Krise. Und so erwiesen sich die Resetarits-Nummern aus über drei Jahrzehnten als topaktuell. Wobei die ausländerfeindlichen Ausländer (aus dem legendären Resetarits-Sketch Tschusch, Tschusch), die den Herrn Strache loben und einander wechselseitig heim schicken, zu den Höhepunkten der Show zählten.

Auch Haders Auseinandersetzung mit der „gemäßigten Diktatur“ à la Felix Baumgartner fiel auf fruchtbaren Boden. Helge Schneiders Glückwünsche kamen per Bildschirm: „Ich konnte nicht kommen, weil ich letztes Jahr zu tun hatte. Richtig Stress.“

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