liefert viele witzige Überraschungen.
„Uns schickt die Administración. Ich bin ArmDesGesetzes und das ist InFettFrittiertes!“ Kultauftritt von Asterix und Obelix im neuen Band „Asterix in Lusitanien“, der am Donnerstag in 19 Sprachen und mit einer weltweiten Startauflage von rund fünf Millionen Exemplaren ausgeliefert wurde und die gallischen Helden in die gleichnamige antike römische Verwaltungseinheit, die ungefähr das heutige Portugal umfasste, führt.
Und das mit witziger Verkleidung. Nachdem auf die Ergreifung von Asterix und Obelix in Olisipo, dem heutigen Lissabon, eine hohe Belohnung ausgesetzt wurde („Gesucht: II Gallier Hochgefaehrlich. I hektischer Knirps und I laessiger Dicker“) müssen sie sich zur Tarnung als Lusitanier verkleiden. Mit gelber (Asterix) bzw. rosa Hose (Obelix), schwarzem Haar und Dauerwelle. Ein Look, der Obelix noch mehr zu schaffen macht als der überall statt Wildschwein kredenzte „Kabeljao“. „Wieso glotzt du mich so an?“
Die witzige Verkleidung ist allerdings vonnöten, denn die Gallier müssen den Lusitaner „Schãoprozes“, Vater der hübschen Oxala , auf die Obelix ein Auge geworfen hat, aus dem Hochsicherheitsgefängnis befreien. Seine Würzsauce, auf die Caesar schwört, soll vergiftet gewesen sein. Zumindest behauptet das der Präfekt „Maximus Fetterbonus“. Der wäre gerne Hoflieferant des Imperators und lädt deshalb zu einer Orgie, mit den wichtigsten Wirtschaftsreibenden der Welt. „Marcus Zuckergus“, der Industrielle Vauwepolos, Bankier „Steuertrix“, und natürlich „Elonmus“.
Texter Fabrice Caro und Zeichner Didier Conrad setzen damit die 1959 von René Goscinny (1926–1977) und Albert Uderzo (1927–2020) gestartete Kultserie mit viel zeitgemäßen Gags fort. Der 41 Band liefert nicht nur die 25 Reise der Gallier sondern auch wieder ein Wiedersehen mit den berühmten Piraten, die natürlich auch diesmal wieder versenkt werden.
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