Nein, Ihr Fernseher hatte gerade keinen technischen Defekt. Das war alles Teil unseres Sieges-Rezepts. JJ rockt den 69. Song Contest in Basel nämlich nicht nur mit einer ungewöhnlichen Popoper („Wasted Love“), sondern auch mit einem dramatischen Schwarz-Weiß-Trick. Genauso wie 1967, als der Song Contest nach dem Sieg von Udo Jürgens ja von Wien aus um die Welt ging. „Mein Song "Wasted Love" erzählt eine sehr emotionale Geschichte. Es geht um unerwiderte Liebe und darum, wie man sich selbst fast aufgibt, um jemand anderen für sich zu gewinnen. Und genau diese Emotionen werden in Schwarz-Weiß noch intensiver transportiert., erklärt JJ im oe24-Interview seinen ungewöhnlichen Special Effekt.
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In Basel hat der „Trick“ mehr als gewirkt. JJ hat den ESC von seinem Show-Boot aus im Sturm erobert. Er hat alle hohen Töne perfekt getroffen und, so wie schon bei der Probe, die Techno-Bridge ausgelassen. Der Auftritt, für den er in einem langen schwarzen Ledermantel des finnischen Designers Teemu Muurimäki mit metallischen Akzenten antanzte, war an Dramatik nicht zu überbieten: Geschickte Kameraführung und eine lodernde Windmaschine erweckten den Eindruck, als würde das Boot ihn über die Bühne schleudern. Stroboskoplichter und dynamische Kamerabewegungen steigerten die Spannung. Einfach nur WOW!
Die 6.500 Fans in der St. Jakobshalle, die ja als einzige das Spektakel in voller Farbenpracht erleben durften, waren begeistert und feierten JJs Hammer-Show mit den lautesten Ovationen bislang.
Auch im Internet wurde JJ gefeiert: "Der ESC 2026 steigt in Wien". Von ORF-Moderator Andy Knoll ja sowieso: „Alles richtig gemacht! Dabei hat am Nachmittag das Boot nicht funktioniert"
Der Meinung waren auch die ESC-Fans, die unseren JJ ins Finale gevoted haben.
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