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„Haben wir Geschichte geschrieben oder was!" Dara schaffte mit der Party- und Selbstbestimmungs-Hymne „Bangaranga“ (z.dt Unruhestifterin) das Song Contest Wunder von Wien. Allererster ESC-Sieg für Bulgarien mit 576 Punkten und Platz 1 sowohl bei der Jury-Wertung und beim Publikum. Das gab es seit 2017 nicht mehr.
Darina Nikolaeva Yotova, so die 27-jährige neue ESC-Königin bürgerlich, bremste damit auch Israel aus. Noam Bettam, hatte ja dank 220 Publikums-Punkten, die in der Stadthalle und vor 1,5 Millionen ORF-Zusehern mit Buh-Rufen quittiert wurden, bis um 0.59 Uhr die Führung inne. Da war unser Cosmo schon lange aus dem Rennen: 24. und vorletzter Platz mit mickrigen 6 Pünktchen.
Eine Pleite: Noch schlimmer traf es wohl nur die Buchmacher, die selten so weit daneben lagen. Die Wett-Favoriten aus Finnland schafften nur den 6. Platz. Dara wurde indes nur mit einer Siegeschance von 6% geführt. „Niemand hat geglaubt, dass wir gewinnen können, dass ‚Bangaranga‘ gewinnen kann. Doch dann kam diese Liebe von allen Jurys und dem ganzen Publikum. Es fühlt sich an wie ein Traum!“
Der Weg dazu war steinig: 2004 gab’s die ersten Songs. Doch erst 2015 feierte sie mit Platz 3 bei der bulgarischen Version von „The X Factor“ endlich ihren Durchbruch. Es folgten unzählige Nummer-eins-Hits („K'vo ne chu“), die Coaching-Tätigkeit bei The Voice of Bulgaria und Platz 2 bei "Dancing Stars" in Bulgarien, Seit 2025 ist sie mit ihrem türkischen Partner Ervin verheiratet. Er brachte sie auch zum Song Contest. „Ich hatte Zweifel und sogar Panikattacken. Aber er hat mich zu ESC gezwungen. Er hat gesagt, du musst jetzt in die Eurovision gehen!“ Bulgarien hatte ja seit 2022 beim ESC ausgesetzt.
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Jetzt mischt Dara die Pop-Welt auf: 4,3 Millionen Streams, 3 Millionen YouTube Views und Platz 2 bei iTunes in Österreich. Tendenz steigend.
oe24-Reporter Thomas Zeidler-Künz mit Dara.
„Bangaranga“, zu dem sie beim Song Contest eine eindringliche Sesseltanz-Choreografie zeigte, stammt aus dem jamaikanischen Kreolisch und bedeutet „Aufruhr“ bzw. „Chaos“, Dara setzt damit ein klares Statement für Selbstbestimmung und Individualität „Umarmt euch und nehmt euch so, wie ihr seid. Bleib größenwahnsinnig!“
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