Tolle Show
Song Contest: Mans Zelmerlöw siegt
Schweden ist der Gewinner des 60. Eurovision Song Contests! Sänger Mans Zelmerlöw holte sich Samstagnacht in der Wiener Stadthalle letztlich klar den Titel mit seinem Song "Heroes". Damit ist der 28-Jährige der Nachfolger von Österreichs ESC-Queen Conchita Wurst, die mit ihrem Sieg in Kopenhagen im Vorjahr ihre Weltkarriere startete. Der Erfolg ist der insgesamt sechste Sieg Schwedens beim ESC.
HIER finden Sie das ganze Finale des 60. Eurovision Song Contests im Protokoll zum Nachlesen.
Auf den 2. Platz kam Russlands Vertreterin Polina Gagarina vor dem Italien-Trio Il Volo auf Platz 3. Österreichs Vertreter, die Makemakes, trafen hingegen nicht den Geschmack Europas und kamen mit 0 Punkten gemeinsam mit Deutschland auf dem letzten Platz zu liegen.
Sehen Sie HIER den Siegersong "Heroes" von Mans Zelmerlöw:
Starke erste Hälfte, schwache zweite
Schwedens Mans Zelmerlöw untermauerte seinen Anspruch auf die Nachfolge von Conchita Wurst mit dem hymnenhaften "Heroes", vor allem aber aufgrund der immer noch stimmigen und besonders für das Fernsehen konzipierten Interaktion mit seinen animierten Strichmännchen.
Video: So heiß war der Red Carpet
Der sympathische Australier Guy Sebastian, der beim ersten Antreten von Down Under die Last eines ganzen ESC-verrückten Kontinents zu tragen hat, zeigte sich davon unbeeindruckt. "Tonight Again" ist und bleibt perfekter Pop mit Soul- und Funk-Schlagseite in dynamischer Bühnenpräsentation.
So feiern die Schweden
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Die Eröffnung des ESC 2105
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Italo-Kitsch
In eine ähnliche Kerbe schlug das italienische Trio Il Volo: Die Popera-Tenöre durften das Feld beschließen, wobei ihre "Grande Amore" auch lautstark erwidert wurde. Vor kitschigen Antiken-Visuals, die den Kirschblüten von Polens Monika Kuszynska Konkurrenz machten, legten sich die Sänger ins Zeug und bezirzten das Publikum.
Merken sollte man sich dagegen Aminata Savadogo: Die junge Lettin gab mit "Love Injected" ein prägnantes Lebenszeichen von sich, profitierte ihre Performance doch gleichermaßen von einer perfekt durchchoreografierten Show wie dem pulsierenden Gestus der elektronisch geprägten Popperle. Immerhin sehr bemüht gelang der Auftritt von Ann Sophie: Die deutsche Starterin versuchte es mit einer Prise Sexyness, allerdings täuschte dies nicht über die Schwächen von "Black Smoke" hinweg, das sie stimmlich trittfest intonierte.
Sehen Sie HIER die Performance der Makemakes:
Conchita Wurst beim ESC
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VIDEO: Conchita überreicht die Trophäe an den jubelnden Schweden
Song Contest: Alle Bilder
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Makemakes: Show beim ESC
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Schweden-Star Måns Zelmerlöw
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