Pop-Beben
Amadeus Award rockt fast ohne Stars – es droht das nächste ORF-Desaster
Edmund, Pizzera & Jaus, Rainhard Fendrich, Seiler und Speer sowie Soap&Skin - das sind die Nominierungen für den prestigeträchtigen Preis „Live Act des Jahres“ bei den Amadeus Awards. Nur bei der großen Gala am 6.März in der Wiener Marx Halle wird man sie nicht auf der Bühne sehen. Stattdessen bestreiten Alexander Eder, BIBIZA, Esther Graf & NESS, Ina Regen, Lemo, Lena Schaur, NENDA, PÄM, Vicky und Vulvarine das Live-Programm. Bei aller Wertschätzung dieser Künstler ist das doch ein Abgesang, an den vermeintlichen Austropop Grammy.
Auch weil die großen Favoriten, Starmania Siegerin Anna Buchegger, das Oberösterreichische Pop-Trio folkshilfe und die Chart-Hödn von Seiler und Speer die ja drei mal nominiert sind nicht im Live-Programm aufscheinen. Ebenso die doppelt nominierten Top-Stars Rainhard Fendrich. RIAN, Melissa Naschenweng, Caro Fux („Aff im Kopf“) oder Laurenz Nikolaus. Einzig Nenda , die nach dem FM4 Award auch auf den Preis „Hip Hop/Urban“ hoffen darf, spielt in der Marx Halle auf.
Das sind die Nominierten bei Live-Act des Jahres
- Edmund
- Pizzera & Jaus
- Rainhard Fendrich
- Seiler und Speer
- Soap&Skin
Das sind die Live-Acts beim Amadeus:
- Alexander Eder
- BIBIZA
- Esther Graf & NESS
- Ina Regen
- Lemo
- Lena Schaur
- NENDA
- PÄM
- Vicky
- Vulvarine
Dem ORF, der die die Amadeus Awards am 6. März ab 21.20 Uhr auf ORF 1 live zeitversetzt übertragen wird, droht nach dem Desaster von 2024, als nur mehr 124.000 TV-Zuseher mitfieberten, und der Steigerung von 2025 auf 244.000 Zuschauer, jetzt wieder ein Flop. Denn mit Alexander Eder, BIBIZA, Ina Regen und Lemo als Highlights ist die Stardichte bei den Auftritten eher dünn.
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