Konzert-Hit
Comeback nach Stimmproblemen: Heather Nova klang in Wien wieder wie ein Engel
„Ich bin noch nicht 100 Prozent gesund und deshalb wird wohl nicht alles perfekt klingen. Aber man muss das Leben mit allen seine Schrammen und all der Unvollkommenheit nehmen.“ Nach den krankheitsbedingten Absagen in München (Samstag) und Kufstein (Sonntag) fühlte sich Bermudas Pop-Queen Heather Nova am Montag wieder fit für die Bühne und verzauberte Wien mit einer imposanten Show zur neuen CD „Breath and Air“.
Dass kurz davor noch die Stimme Probleme machte, wollte man in der zu dreiviertel gefüllten SimmCity nicht wirklich wahrhaben. Fast jeder Ton saß perfekt. Nur beim extrem schwierigen Hochtöner „Beginner“ gab‘s einen klitzekleinen Aussetzer.
Engelsgleich sang sich Heather vom Opener „Rewind Me“ bis zum Finale „I Wanna Be Your Light“ 90 Minuten lang durch ein Fan-freundliches Programm: „Walk this World“, „Hey Poseidon“ zu dem sie am Piano Platz nahm und natürlich „London Rain“, für das sie sogar Fanboy Markus zum Duett auf die Bühne bat und danach ins Staunen kam: „Du klingst ein bisschen wie Art Garfunkel.“
Das Bühnenbild dafür war ebenso exquisit wie die Darbietung. Mit Blumen geschmückter Mikrofonständer, Seesterne aus Glas und vier Engelsflügel, die auf den Bühnenhintergrund projiziert wurden.
Als Zugabe setzte sie dann sogar noch eine Gänsehaut-Version des Bruce Springsteen Klassikers „I‘m on Fire“ drauf. Das gefiel auch Edelfan Roman Gregory von Alkbottle.
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