ESC-Abrechnung
Pænda: „Es ist ausgeartet - auch mit sexualisierten Geschichten!“
„Ich habe jetzt nicht das Gefühl gehabt, dass es eine Schmach war, weil ich nicht ins Finale gekommen bin! Das war ja nicht mein Lebensziel, sondern nur ein Punkt auf meinem Weg“! 2019 scheiterte Pænda beim Song Contest in Israel mit der Emotionsballade „Limits“ in der Quali. Österreich war damit erstmals seit 2013 nicht im Finale und entrüstet.
„Viele haben über mich geurteilt ohne sich den Song überhaupt angehört zu haben. Bei mir ist das ja wirklich ausgeartet. Auch mit sexualisierten Geschichten,“ erinnert sich Pænda im oe24.TV-Interview an die schlimme Zeit danach, die sie auch ans Aufhören denken ließ: „Es gab immer mal wieder Momente in meiner Karriere, wo ich mir gedacht habe, okay, vielleicht lasse ich es jetzt einfach mal sein. Aber die Liebe an der Musik war dann trotzdem größer!“
Mit ein Grund warum sie seitdem schon an die 40 Singles veröffentlichte und jetzt mit der EP „Too Young to Feel Old, Too Old to Feel Young” neu durchstartet. „Der Song Contest ist so schnell abgelaufen, dass ich vom Gefühl her fast gar nichts mitbekommen habe. So wie es jetzt läuft, mit dem langsamen und stetigen Aufbau ist das deutlich besser für meine mentale Gesundheit!“
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Dem Markenzeichen Pænda sowie den blauen Haaren ist Gabriela Horn allen Unkenrufen zum Trotz treu geblieben. „Es gab schon Menschen, die eine sehr starke Meinung dazu hatten, was ich da jetzt zu tun habe und in welcher Schmach ich mich jetzt gefälligst zu baden habe. Und da wurde mir auch ein neuer Künstlername nahegelegt. Aber es weiß ja trotzdem jeder wer ich bin.“
Für unseren neuen ESC-Helden Cosmó bricht sie jedenfalls eine Lanze: „Cosmó ist ein toller Mensch. Ich wäre gern mit 19 so reif gewesen. Und ich denke, dass er seinen Weg noch gehen wird. Tanzschein ist ja auch ein Super Song!“ Deshalb findet sie auch für die widerliche Hasswelle die ihm seinem ORF-Sieg entgegenschwappte, mahnende Worte: „Kritik an der Musik ist ok, aber die vielen echt gemeinen Dinge im Internet sind es nicht!“
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