Mit dem queerfreundlichen Song „Liebeleben“ lieferte Andreas Gabalier 2021 die musikalische Antwort auf Homophobie-Vorwürfe – und blieb damit weit hinter den Chart-Erwartungen. „Das war der einzige Flop meiner Laufbahn. Vielleicht wollte man es auch einfach von mir nicht hören, weil jeder so seine Marke hat, seine Brand, und für irgendwas steht. Aber es wollte keiner hören“, erklärt er den Flop in der neuen 3sat-Dokumentation „Hits, Herz, Heimat - der Schlagerhype“, in der Gabalier neben Anna-Carina Woitschack, Gottfried Würcher („Nockis“) oder Peggy March eine zentrale Rolle einnimmt.
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Und sich dabei auch wieder kein Blatt vor dem Mund nimmt. „Ich glaube gar nicht, dass die Musik polarisiert, sondern ich als Person. Und da ist halt auch über die ersten Jahre viel Aufregung entstanden, viel Unverständnis“, führt Gabalier die Aufregung darauf zurück, dass sein Erfolg „von heute auf morgen so groß da war“. Dazu betont er, er habe „überhaupt keinen Hang irgendwo in Richtung rechts oder ähnlichem“, es sei ihm aber mittlerweile „zu blöd, darüber zu reden“.
Im Schlager sei „gute Laune sehr wichtig, die muss man behüten“ sagt Gabalier in der Doku und dass sich der Titel seines dritten Albums „Volks-Rock‘n‘Roller“ „über die Jahre zu einem Lebensgefühl entwickelt hat.“
Trotzdem stellt er eines klar: „Coca-Cola ist morgen nicht gelb und der Volks-Rock‘n‘Roller singt morgen nicht im Kleid“, Da hält er lieber die Tracht hoch: „Wenn man sich in eine Lederhose schmeißt oder in ein Dirndl-Kleid, dann geht man, wie wir so sagen in der Steiermark, mit Vorsatz außer Haus.“
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