„Es gibt keine Electric Nebraska Sessions!“ Erst im Frühjahr dementierte Bruce Springsteen in einem Rolling Stone Interview den großen Fan-Mythos, dass es neben dem gefeierten 1982 Solo-Akustik-Werk „Nebraska“ auch eine Band-Version davon gebe. Doch nur wenige Wochen später meldete sich der Boss nochmals per SMS beim Musikmagazin. „Ich habe in unserem Archiv nachgesehen und es gibt eine elektrische Nebraska-Platte, allerdings ist darauf nicht das komplette Album mit den Songs.“
Jetzt macht Springsteen alle Fan-Träume war und setzt der erst Ende Juni veröffentlichten Outtake-Box „Tracks II: The Lost Albums“, die ja gleich 83 Songs auf 7 Alben bot, eben diesen Nebraska-Schatz drauf. Am 17. Oktober kommt das 4-fach-CD-Set “Nebraska ’82: Expanded Edition“ mit einem Remaster des Originalalbums, einer raren Live Aufnahme davon und 17 zeitgenössischen Aufnahmen die Teil der Inspirationswelle waren. 15 davon waren bisher unveröffentlicht. Auch die „Electric Nebraska Sessions“. Dazu gibt es auf der Bonus-DVD sogar einen neuen Performance-Film mit allen zehn „Nebraska“ Songs.
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Als ersten Vorboten stellte der Boss dafür gleich eine bislang unveröffentlichte Version von „Born in the U.S.A.“ aus den Electric Nebraska-Sessions ins Netz. Springsteen spielt darauf mit Max Weinberg und Garry Tallent in einer Trio-Version von Ende April 1982. „Wir haben die Keyboards weggelassen und im Grunde als Trio gespielt“, erinnert sich Springsteen. „Es war ein bisschen wie Punk-Rockabilly. Wir wollten Nebraska in die elektrische Welt bringen.“
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Noch mehr vom Boss gibt’s dann ab 24. Oktober auch im Kino. Das Biopic „Deliver Me from Nowhere“ mit „Shameless“-Star Jeremy Allen White in der Hauptrolle konzentriert sich vor allem auf Zeit rund um die sagenumwobenen "Nebraska" Aufnahmen.
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