„Die E Street Band kommt zu euch, und wir bringen Hoffnung statt Angst, Demokratie statt Autoritarismus, Rechtsstaatlichkeit statt Gesetzlosigkeit, Ethik statt ungezügelter Korruption, Einheit statt Spaltung und Frieden statt Krieg.“ Am Dienstag (31. März) startet Bruce Springsteen in Minneapolis seine Wut-Tournee „Land Of Hope And Dreams – No Kings“ gegen „Möchtegern-König“ Donald Trump. Jetzt wird er dazu im Interview mit dem "Minnesota Star Tribune" laut. „Die Tour wird politisch und thematisch sehr aktuell sein und die Geschehnisse im Land aufgreifen: Gerade in solchen Momenten können wir der Gemeinschaft wirklich etwas geben. Diese Momente erfüllen die Band mit Sinn, und deshalb versuche ich, die Setlist um diese Ideen herum zu gestalten.“
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Wie wahr schon bei den Tour-Proben in Ocean Grove in New Jersey wurde Springsteen seinem Ruf als „politisches Gewissen Amerikas“ gerecht und setzte er mit dem Edwin-Starr-Klassiker „War“, „Born In The USA“ „No Surrender, „American Skin (41 Shots)“, „Youngstown“, „Murder Incorporated“ oder „The Promised Land“ so viele Protestsongs wie noch nie auf die mindestens 27 Songs starke Setlist. „Die E Street Band ist für schwere Zeiten gemacht!“
Auf die Frage, ob seine Anti-Trump-Haltung möglicherweise einen Teil seiner Fangemeinde verprellen könnte, antwortete der Boss: „Mein Job ist ganz einfach: Ich mache, was ich will, ich sage, was ich will, und dann können die Leute dazu ihre Meinung sagen. Das sind meine Spielregeln. Damit kann ich leben. Ich mache mir keine Sorgen, ob ich diesen Teil meines Publikums verliere. Ich hatte immer ein Gespür für unsere kulturelle Rolle und stehe nach wie vor voll und ganz hinter dieser Idee der Band. Die Gegenreaktionen gehören einfach dazu. Ich bin auf alles vorbereitet.“
Auch deshalb tritt der Boss mit seinem aktuellen Anti-Ice-Song „Streets Of Minneapolis“ neben Bernie Sanders, Jane Fonda,oder Joan Baez, bereits am Samstag bei der „No Kings Rally“ in St. Paul auf. „Gerade in solchen Momenten können wir der Gemeinschaft wirklich etwas geben.
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