Ex-Tennis-Star zickte
Boris Becker gab in Wien die Diva
Allüren. Auf die Minute pünktlich erschien der dreifache Wimbledon-Sieger Boris Becker (45) gestern in der Buchhandlung Thalia auf der Wiener Mariahilfer Straße. Die Mission: Seine Skandal-Biografie Das Leben ist kein Spiel, in der er schonungslos mit seinen Ex-Frauen abrechnet, zu bewerben.
Zwei Minuten posierte er für die anwesenden Medienvertreter, danach befahl er: „Geht zur Seite, macht den Weg frei für meine Fans!“
Boris Becker: Signierstunde in Wien
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Peinlich
Für eine Stunde wollte Becker ihnen Bücher signieren. Allein: Nach 15 Minuten waren keine Autogrammjäger mehr da, auch die Laufkundschaft brachte wenig Interesse für den einstigen Star auf. Becker zeigte sich auch nicht gerade von seiner sympathischen Seite: Den Kaffee schickte er zurück, weil er keinen Milchschaum wollte. Ein junges Mädchen, das ihm huldigte, speiste er mit „Ist doch schön. Der Nächste!“, ab.
Abgang
Zurück blieben die Medienvertreter – und denen verweigerte Boris Becker den Dialog. Ob es seine schlechte Laune war oder die Angst, Inhalte seiner Biografie rechtfertigen zu müssen, bleibt sein Geheimnis. Jedenfalls hat er die Chance, sein Image als minder sympathischer Ex-Star aufzupolieren, gründlich vergeigt.
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