Transformation
Kitsch-Alarm in der Lugner-Villa: Simone zeigt ihr Weihnachtsmärchen
Obwohl Simone Lugner noch vor Kurzem meinte, dass sie heuer „wohl ein einsames Weihnachten“ verbringen werde, hat sie nun doch beschlossen, die berühmte Döblinger Villa ihres verstorbenen Mannes Richard Lugner (†91) festlich zu gestalten. Und die Veränderung ist deutlich zu sehen – und ja, ein bisschen kitschig ist das Ganze auch geworden.
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Eine Schneetanne als stiller Mittelpunkt
Im Zentrum ihrer Dekoration steht eine schneeweiß beflockte Tanne, die von blauem Licht umhüllt wird. Sie wirkt wie ein kleines Wintermärchen – schlicht, aber mit einem Hauch von dekorativem Kitsch, der die dunkle Ecke des Raumes in sanftes Leuchten taucht. „Das ist eine Schneetanne mit Beleuchtung – ich werde sie so lassen, wie sie ist und auch gar keine Kugeln mehr draufhängen. Das ist einfach nur, damit es hier im Eck ein bisschen schöner aussieht“, sagt Simone.
2024 verzichtete sie bewusst auf einen Baum: „Letztes Jahr wollte ich ja keinen Baum, weil es sich nicht richtig angefühlt hat. Dieses Jahr hatte ich aber wieder Lust auf ein bisschen Weihnachtsstimmung und ein bisschen Seelenwärme.“ Wer sich erinnert, weiß: Richard fällte die Tanne immer gerne selbst, auch im hohen Alter ließ er sich diesen Spaß nicht nehmen.
Die Villa erstrahlt – und wirkt wie eine Szene aus einem Winterfilm
Nicht nur die Tanne, auch der Rest der Villa wurde liebevoll – und stellenweise durchaus kitschig – geschmückt. Blaue Lichterketten an der Decke, Schneeflocken-Sticker auf den Glasschiebetüren und die Kombination aus weißen Vorhängen und blauem Licht verleihen dem Haus eine fast märchenhafte Optik.
Bevor Simone die stille Weihnachtszeit genießen kann, wird es noch einmal vor Gericht laut. Am 19. Dezember wird sie erneut im Prozess um ihr Wohnrecht aussagen. Besinnlich ist anders.
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